Team


Theaterleitung

Sven Heier
heier@theater-roxy.ch


DRAMATURGIE

Katharina Germo
germo@theater-roxy.ch


Technische Leitung

Yoshi Goettgens
goettgens@theater-roxy.ch


KOMMUNIKATION & MARKETING

Elena Manuel
manuel@theater-roxy.ch

 

 





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Haus / Geschichte


HAUS

Zeitgenössische Theater- und Tanzproduktionen

 

Das ROXY ist Veranstaltungs- und Produktionsort für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene. Es ist im vollumfänglichen Sinne ein Produktionshaus, welches professionelle Bedingungen für Tanz- und Theatergruppen bietet. Das ROXY ist ein vom Keller, über die ROXY BAR bis auf die Terrasse der Künstlerwohnung belebtes Haus, in dem Gäste, Publikum, Interessierte sowie Künstlerinnen und Künstler willkommen sind und sich zu Hause fühlen. Das ROXY steht mit seiner überschaubaren Grösse für eine persönliche Atmosphäre, für echte Begegnungen und experimentelle Erlebnisse.

 

Hausgemachte Theater- und Tanzproduktionen


Am ROXY zu produzieren, ist für freie Compagnien in hohem Masse attraktiv und nutzbringend. Sie erhalten umfängliche Unterstützung des ROXY-Teams, wohnen in der Künstlerwohnung und können die grosse Probebühne sowie die professionelle Theaterbühne nutzen. Das Label HOME MADE wird auf diese Weise zu einem Label für Qualität der hauseigenen Produktionen.

 

Nachwuchsplattform für zeitgenössischen Tanz


Das ROXY ist um ein ausgewogenes Programm zwischen Tanz und Theater bemüht, das junge Kunstschaffende fördert und begleitet. In dem hauseigenen Format MIXED PICKLES wird neben etablierten Tänzerinnnen und Tänzern vor allem dem Nachwuchs die Möglichkeit geboten, erste choreografische Arbeiten zu präsentieren.

 

Einheitspreis für alle

 

Egal ob Studentin, Rentner oder Regierungsrätin: Im ROXY bezahlen alle gleich viel! Der Einheitspreis gilt für jede Vorstellung und beträgt nur CHF 15.– Mit dem Saisonabo kann man sogar alle Stücke für nur CHF 150.– anschauen!

 

Vernetzung


Es ist uns ein Anliegen, die Vernetzung mit Partnerhäusern in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum voranzutreiben. Das ROXY ist Promotor beim PREMIO Nachwuchspreis für Theater und Tanz, Mitglied und Spielort der Treibstoff Theatertage sowie des Theaterfestivals Basel, dem Festival wildwuchs und der Basler Dokumentartage.


GESCHICHTE

Kino Roxy

Nur 15 Jahre nach der Eröffnung des Küchlins Varieté-Theaters in Basel gab sein Besitzer Josef Adelmann den Auftrag für den Neubau eines modernen "Lichtspieltheaters" in Birsfelden. Mit der Aufgabe wurde Architekt Wilhelm Zimmer beauftragt, der für den damals neuen Bautypus eine Kombination von Wohnhaus mit rückwärtigem Saalanbau entwarf. Ladenlokale im Eingangsbereich, eine Werkstatt und Wohnungen in den Obergeschossen wurden so zu einem kleinen Wohn-, Geschäfts- und Unterhaltungszentrum zusammengefasst und garantierten die finanzielle Absicherung des doch risikoreichen Betriebes eines Lichtspieltheaters. Am 2. Februar 1927 öffneten die "Lichtspiele Birsfelden" ihre Tore. Der erdgeschossige Saal konnte sowohl für die Lichtspiele genutzt wie auch für Theateraufführungen umgebaut werden. Im Jahr 1950 kaufte Max Gass-Seitz das Unternehmen, der wenige Jahre später eine Modernisierung einleitete und den Namen "Kino Roxy" einführte. Der Name Roxy, damals wie heute sehr verbreitet, ist der Übername eines amerikanischen Showbusinesskönigs, der 1927 das damals grösste Kino in New York eröffnete.

Das Kino Roxy in Birsfelden ist eines der ganz wenigen frühen Landkinos in der Schweiz. Der Architekt kombinierte das Volumen eines Saales mit einem mehrgeschossigen Geschäftshaus. Die Idee eines kleinen Wohn-, Geschäfts- und Unterhaltungszentrums lehnt sich stark an den mit dem Kino verbundenen urbanen Charakter an, ohne jedoch eine weitere städtische Entwicklung des Dorfes zu bewirken. Bis heute bleibt der freistehende Kinozweckbau ohne konkrete Einbindung in das Ortsgefüge und erreicht dadurch eine markante Stellung an der Hauptverkehrsachse. Das Kino blieb bis 1986 im Familienbesitz. (Quelle: Kanton Basel-Landschaft)

Mehr zur Geschichte des Kino Roxy: www.traumkinobasel.ch

Das Projekt Kulturraum Roxy

 

Im Herbst 1992 stand das Roxy zum Verkauf. Darauf aufmerksam geworden gründeten Ueli Kaufmann, Christoph Rudin und Sylvia Scalabrino den Verein Kulturraum Roxy. Das ehemalige Kino sollte schrittweise zu einem Kultur- und Begegnungszentrum werden. Priorität hatte der Ausbau des Kinos zu einem Theater mit einer beachtlichen Tanzbühne.

 

Der Verein Kulturraum Roxy gab sich die notwendigen Strukturen: Der Vorstand wurde um einen Theaterfachmann (Christoph Meury, damals bei der Gessnerallee in Zürich tätig), eine Baufachfrau (Annette Rentsch) und einen Finanzfachmann (Robert Vogelsperger) erweitert.

 

24. September 1994: Das Theater Roxy wird eröffnet


Nach zweimonatiger Umbauzeit wurde das Theater schliesslich eröffnet. Christoph Meury übernahm die Theaterleitung, Marco Gianini wurde für die Technische Leitung engagiert. Zusätzlich wurde eine Assistenzstelle geschaffen, zunächst von Nathalie Buchli, später von Alan Twitchell ausgeführt.

 

31. Oktober 2013: Ein neues Leitungsteam übernimmt das ROXY


Seit Oktober 2013 wird das ROXY von einem neuen Team geleitet: Sven Heier ist Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer, Yves Regenass stellt den Hausdramaturgen, Benny Hauser ist Technischer Leiter, Larissa Bizer und Oliver Roth sind zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Eröffnet wurde die neue Spielzeit mit dem Birsfelder Klangspaziergang NOSTALGIJA / HEIMWEHE / BIRSFELDEN von Natasa Rajkovic, Ivna Zic und Lea Letzel im Rahmen des Festivals Culturescapes unter Beteiligung zahlreicher Birsfelder und Birsfelderinnen.

 

Der Vorstand des Vereins Kulturraum Roxy arbeitet weiterhin ehrenamtlich und zu seinen Aufgaben gehören Ressorts wie Vereinsarbeit, Personalführung, Liegenschaftsunterhalt, Rechtsberatung, Finanzwesen oder Öffentlichkeitsarbeit.

02. Februar 2016: Veränderungen im Team

Nach erfolgreichen zweieinhalb Jahren gab es erste Wechsel im neuen Team. Für den Technischen Leiter Benny Hauser wurde Yoshi Goettgens engagiert, für die MitarbeiterInnen Larissa Bizer und Oliver Roth im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit Elena Manuel. 

Verein / Statuten


HERZLICH WILLKOMMEN IM VEREIN KULTURRAUM ROXY!           


Wir würden uns freuen, Sie als neues Vereinsmitglied des ROXY zu begrüssen! So einfach geht es:

Mit einem Mitgliedsbeitrag von CHF 50.- pro Kalenderjahr leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des ROXY. Dieser Beitrag gewährleistet den Erhalt des Theatergebäudes an der Muttenzerstrasse 6 in Birsfelden und sichert damit die Infrastruktur für das Leitungsteam des ROXY und die Probe- und Auftrittsmöglichkeit der Künstlerinnen und Künstler.

 

Als Mitglied erhalten Sie regelmässig unser Programmheft , das zweimal jährlich erscheint und werden über die Aktivitäten des Vereins und besondere Veranstaltungen informiert.

 

Die Mitgliedschaft ist jederzeit kündbar.

 

Haben Sie Interesse oder Fragen? Ihre Mitgliedschaft können Sie entweder direkt auf unserer Webseite unter der Rubrik Service eintragen, oder Sie schreiben uns eine E-Mail an info@theater-roxy.ch oder ruf uns an unter +41 (0)61 313 60 98.

 

 

VORSTAND

 

1 Marc Joset (Vereinspräsident), Hugo Holm (Vizepräsident), Dominik Lüthy, Marcel Falk, Monica Linder-Guarnaccia

 



STATUTEN  

 

1. Rechtsform

1 Unter dem Namen Roxy besteht ein Verein Nach Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Birsfelden/BL.

 

2. Zweck

1 Der Verein bezweckt den Betrieb eines unabhängigen Theaters und Kulturzentrums in Birsfelden. Dazu
• vermittelt und fördert der Verein das Kulturschaffen, insbesondere das Sprech-, Tanz- und Musiktheater,
• unterstützt er regionale, schweizerische und internationale Kulturschaffende bei der Umsetzung ihrer Kulturprojekte und
• unterhält und verwaltet er für diesen Zweck ein eigenes Haus, samt einer zweckmässigen Infrastruktur.

 

3. Mitgliedschaft

1 Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen sowie öffentlichrechtliche Körperschaften werden, welche die Zielsetzungen des Vereins unterstützen.

2 Der Vorstand beschliesst – ohne Angabe von Gründen – mit einfachem Mehr die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.

3 Zum Ausschluss aus dem Verein führt insbesondere die Verweigerung der Pflicht zur Leistung des Mitgliederbeitrages gem. Ziffer 8.

 

4. Mitgliederversammlung

1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins Ihr fallen alle Obliegenheiten zu, welche nicht durch die Statuten einem anderen Organ zugewiesen sind. Sie tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

a) Einladung
2 Die Vereinsmitglieder werden durch den/die Präsidenten/in unter Angabe der Traktanden schriftlich eingeladen. Die Einladung erfolgt mindestens 20 Tage vor der Mitgliederversammlung.

b) ausserordentliche Versammlung
3 Ausserordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen auf Beschluss einer ordentlichen Mitgliederversammlung oder auf Begehren eines Fünftels der Vereinsmitglieder.
Ein solches Begehren ist schriftlich unter Angabe der Traktanden beim/bei der Präsidenten/in einzureichen, die/der die Versammlung innert 2 Monaten einzuberufen hat.

c) Wahlen
4 Sofern nicht von einem oder mehreren Mitgliedern geheime Wahlen oder Abstimmungen verlangt werden, erfolgen diese durch Handmehr. Sofern von Gesetzes wegen oder in den vorliegenden Statuten nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, erfolgen die Abstimmungen nach einfachem Mehr aller abgegebenen Stimmen.

d) Befugnisse
5 Der Mitgliederversammlung stehen insbesondere folgende Befugnisse zu:
• Wahl des Vorstandes und der Revisionsstelle
• Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten/der Präsidentin, der Jahresrechnung des/der Kassiers/in sowie des Berichtes der Revisionsstelle
• Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
• Statutenänderungen
• Auflösung des Vereins.

 

5. Vorstand

1 Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Personen, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden; eine Wiederwahl ist möglich.

a) Organisation
2 Der Vorstand konstituiert sich selbst. Er tritt nach Bedarf zusammen.

b) Einladung
3 Die Vorstandsmitglieder werden durch den/die Präsidenten/in oder durch den/die Vizepräsidenten/in unter Angabe der Traktanden eingeladen. Mindestens zwei Vorstandsmitglieder können beim/bei der Präsidenten/in oder beim/bei der Vizepräsidenten/in unter Angabe der Traktanden die Einladung einer Vorstandssitzung verlangen; in diesem Fall hat die Vorstandssitzung innert 10 Tagen seit Eingang des Begehrens stattzufinden.

4 Eine Vertretung des Personals ist an die Vorstandssitzungen einzuladen, mit beratender Stimme und Antragsrecht.

c) Beschlüsse
5 Der Vorstand ist bei Anwesenheit der Mehrheit seiner Mitglieder Beschlussfähig. Der Vorstand beschliesst mit einfachem Mehr der Anwesenden, das Präsidium gibt bei Stimmengleichheit den Stichentscheid. Die Vorstandsbeschlüsse werden protokolliert und allen Vorstandsmitgliedern zugestellt.

d) Befugnisse
6 Dem Vorstand stehen folgende Befugnisse zu:
• Alle geschäftsführenden Aufgaben des Vereins mit Ausnahme derjenigen, die in den Aufgabenbereich der Mitgliederversammlung fallen.
• Die strategische Ausrichtung des Betriebes.
• Wahl der Theaterleitung und Erlass des Pflichtenheftes.
• Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
• Bezeichnung der zeichnungsberechtigten Personen und Festlegung der Art der Zeichnung
• Regelung der Zusammenarbeit mit Organisationen, die im ähnlichen Bereich tätig sind.

Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner statutenmässigen Pflichten seine Aufgabe an von ihm zu wählende, beauftragte Verantwortliche oder Ausschüsse delegieren.

 

6. Revisionsstelle

1 Die Revisionsstelle wird von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer eines Jahres gewählt. Sie hat der Mitgliederversammlung einen Bericht über die Jahresrechnung abzugeben. Die Revisionsstelle muss nicht Mitglied des Vereins sein.

 

7. Statuten

1 Für eine Statutenänderung durch die Mitgliederversammlung bedarf es einer 2/3 Mehrheit der Stimmenden.

 

8. Finanzen

a) Öffnung
1 Die finanziellen Mittel des Vereins bestehen aus:
• Mitgliederbeiträgen
• Öffentlichen Beiträgen
• Einnahmen aus Veranstaltungen, Spenden, anderen Zuwendungen und Erträgen.

b) Jahresbeitrag
2 Der Mitgliederbeitrag beträgt pro Jahr CHF 50.– für natürliche Personen und CHF 100.– für juristische Personen und öffentlich-rechtliche Körperschaften.

c) Verwendung
3 Alle Mittel des Vereins werden ausschliesslich für die Erreichung des Vereinszweckes eingesetzt.

9. Haftung
a) Haftungssubstrat
1 Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen; ein Rückgriff auf das Vermögen der Mitglieder ist ausgeschlossen.

b) Ausschluss einer Nachschusspflicht
Es besteht keine Nachschusspflicht der Mitglieder.

10. Rechnungsjahr
1 Das Rechnungsjahr ist mit dem Kalenderjahr identisch.

11. Auflösung
1 Die Auflösung des Vereins erfolgt durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung;
dazu bedarf es der 2/3 Mehrheit der Stimmenden.

2 Ein allfälliger Liquidationsüberschuss ist einer Organisation mit ähnlicher Zielsetzung zuzuwenden. Eine Ausschüttung an die Mitglieder ist ausgeschlossen.

12. Schlussbestimmungen
1 Die vorliegenden Statuten wurden anlässlich der Mitgliederversammlung vom 17.05.2017 genehmigt und in Kraft gesetzt. Sie ersetzen die bisher gültigen Statuten der Gründungsversammlung des Vereins Begegnungs- und Kulturraum Cinema Roxy Birsfelden vom 19.11.1992 samt Teilrevisionen.