Willkommen



Oktober

Spielplan


FR 27.
THEATER
20:00
Tickets
Markus&Markus (DE)


SA 28.
THEATER
20:00
Tickets
Markus&Markus (DE)

November


MI 08.
TANZ
20:00
Tickets
Eva Böhmer, Andrej Boleslavský, Lena Boss, Samuel Déniz Falcón, Ursina Natalia Früh, Mária Júdová, Arnaud Gonnet, Mária Júdová, Miles Whittaker, Natascha Moschini, Patricia Okenwa, Martin Roehrich, Carmen Salas, Aline Serrano, Silas Thierstein, Liliana Torres, Pascale Utz, Roman Zotov


FR 10.
TANZ
20:00
Tickets
Eva Böhmer, Andrej Boleslavský, Lena Boss, Samuel Déniz Falcón, Ursina Natalia Früh, Mária Júdová, Arnaud Gonnet, Mária Júdová, Miles Whittaker, Natascha Moschini, Patricia Okenwa, Martin Roehrich, Carmen Salas, Aline Serrano, Silas Thierstein, Liliana Torres, Pascale Utz, Roman Zotov


FR 17.
THEATER
20:00
Tickets
Thom Truong (Zürich)


SA 18.
THEATER
20:00
Tickets
Thom Truong (Zürich)


SO 19.
THEATER
18:00
Tickets
Thom Truong (Zürich)


DO 23.
GAME-THEATER
18:30
Tickets
EXTRALEBEN (Zürich)
GAME­THEATER
21:00
Tickets
EXTRALEBEN (Zürich)


FR 24.
GAME-THEATER
18:30
Tickets
EXTRALEBEN (Zürich)
GAME­THEATER
21:00
Tickets
EXTRALEBEN (Zürich)


DI 28.
THEATER
20:00
Tickets
Oliver Roth (Zürich)


MI 29.
THEATER
20:00
Tickets
Oliver Roth (Zürich)

Dezember


FR 01.
TANZ
20:00
Tickets
Cosima Grand (Zürich/Wallis)


SA 02.
TANZ
20:00
Tickets
Cosima Grand (Zürich/Wallis)


DI 05.
MUSIK-THEATER
20:00
Tickets
Steff la Cheffe / Chiquet / Fröhlich (Bern)


DO 07.
MUSIK-THEATER
20:00
Tickets
Steff la Cheffe / Chiquet / Fröhlich (Bern)


FR 08.
MUSIK-THEATER
20:00
Tickets
Steff la Cheffe / Chiquet / Fröhlich (Bern)


DI 12.
LIVE-FILM-HÖR-SPIEL #8
20:00
Tickets
MESH (Basel)


MI 13.
THEATER
20:00
Tickets
vorschlag:hammer (DE)


DO 14.
THEATER
20:00
Tickets
vorschlag:hammer (DE)


FR 15.
THEATER
20:00
Tickets
vorschlag:hammer (DE)


SA 16.
LIVE-FILM-HÖR-SPIEL #8
20:00
Tickets
MESH (Basel)


SO 17.
LIVE-FILM-HÖR-SPIEL #8
18:00
Tickets
MESH (Basel)

Künstler


Künstler von A-Z
A / B / C / D / E / G / H / J / K / L / M / N / O / P / R / S / T / U / V / W / Z


A


Aris, Laura und Baker, Jos
andcompany&Co.


Aris, Laura und Baker, Jos


BELGIEN
Die beiden in Brüssel lebenden Künstler waren bisher vor allem als Mitglieder erfolgreicher Tanz- und Theaterkompanien wie PEEPING TOM und ULTIMA VEZ bekannt. In den letzten Jahren etablieren sie sich zunehmend durch eigene Arbeiten. In ihren Soloperformances LET SLEEPING DOGS LIE und OF NO FIXED ABODE verhandeln beide Künstler Themen wie Einsamkeit, Isolation, Schmerz, Liebe und die Suche nach Anerkennung und Akzeptanz.


andcompany&Co.


DEUTSCHLAND
Das Kollektiv wurde 2003 in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Gründer waren Alexander Karschnia, Nicola Nord und Sascha Sulimma. Dem Gründungsgeist gemäß entstehen ihre Arbeiten in Ko-Regie, Ko-Autorschaft und als Ko-Produktion mit allen beteiligten Gewerken sowie den nationalen und internationalen KünstlerInnen, mit denen andcompany&Co. regelmäßig Kollaborationen eingehen.


Boss, Lena


SCHWEIZ (THUN)
Lena Boss ist eine Tänzerin aus Thun. Von 2013-2016 studierte sie Contemporary Dance an der Concordia University. Dort wurde sie 2016 mit dem Prize for Most Outstanding Graduating Contemporary Dance Student ausgezeichnet. In ihrer Arbeit interessiert sie vorallem der menschliche Körper, der uns erlaubt, Geheimnisse aufzudecken. Unbewusstes verwandelt sie in eine Verletzlichkeit und Magie zelebrierende Schatzsuche.
BISHER IM ROXY 2017: MIXED PICKLES#7


Bilbao Lucuix, Sol

 

BASEL

Die Spanierin Sol Bilbao Lucuix ist ausgebildete Tänzerin und Choreografin und ist seit 2008 Ballett-Enselmblemitglied am Theater Basel. Seit 2009 choreografiert sie für die Reihe DANCELAB am Theater Basel und erarbeitet eigene Stücke für die freie Szene in der Schweiz und international.

solbilbao.com

Bisher im ROXY
2017: Tenguerengue (Tanzfest Basel)


Berrettini, Marco & *MELK PROD.

 

GENF

Marco Berrettini wurde 1963 in Aschaffenburg, Deutschland geboren und ist ein zeitgenössischer Choreograf und Tänzer. Als er 1978 den Titel Deutscher Disko-König gewann, entfachte sein Interesse für Tanz. Gestärkt durch diesen Gewinn immatrikulierte er sich nach der Matur als Tanzstudent bei der London School of Contemporary Dance, er diplomierte an der Folkwangschule Essen unter der Direktion von Hans Züllig und Pina Bausch. Er tanzte für zahlreiche europäische Choreografen, unter anderem für Georges Appaix, François Verret und Pina Bausch.

 

  

BISHER IM ROXY 2016: iFeel3



Bozic, Sasa

 

KROATIEN

Sasa Bozic ist ein kroatischer Dramaturg und Theaterdirektor, der sein Wirkungsbereich vornehmlich beim zeitgenössischen europäischen Tanz gefunden hat. Er arbeitete als Dramaturg mit zahlreichen bekannten europäischen Choreografen und Choreografinnen zusammen, etwa Isabelle Schaad (Deutschland), Simone Aughterloney (Schweiz), Francesca Scavette (Norwegen/Italien), Martina Pisani (Frankreich), Dalija Acin (Serbien), Ksenija Zec (Kroatien) und Snjezana Abramovic (Kroatien). Als Dramaturg gelang es Sasa Bozic mit einigen kroatischen Theater- und Tanzproduktionen namhafte Preise zu gewinnen. Für die Arbeit HANDLE WITH GREAT CARE gewann er mit der serbischen Künstlerin Dalija Acin beim Jardin d‘Europe den ersten Preis beim Impulstanz Festival 2008 in Wien.

In der Vergangenheit kamen zahlreiche Zusammenarbeiten mit renommierten Theaterhäusern zustande, dem Hebbel am Ufer (Deutschland), Kaaitheatr (Belgien), Pact Zollverein (Deutschland), Gessnerallee (Schweiz), The National Dance Centre (Finnland) und dem Beogradsko dramsko pozoriste (Serbien).

Bekannt ist zudem Sasa Bozics freie Theatergruppe "de facto" die er zusammen mit Barbara Matijevic unterhält.

www.defacto-theatre.com

Bisher im Roxy
2013: LOVE WILL TEAR US APART (CULTURESCAPES 2013)


Begrich, Aljoscha

 

DEUTSCHLAND

Geboren 1977 in Bratislava, studierte Aljoscha Begrich Kunstgeschichte, Philosophie und Kulturwissenschaft in Berlin, Buenos Aires und Mexiko City. Er ist seit 2003 am Theater tätig: als Bühnenbildner zum Beispiel am Schauspielhaus Bochum, an der Columbia University New York und am Hebbel am Ufer in Berlin sowie seit 2006 mit der freien Gruppe lunatiks produktion. Seit 2009 ist er Dramaturg am Schauspiel Hannover, wo er DIE WELT OHNE UNS konzipierte. Als Dramturg arbeitete er ausserdem an REMOTE X von Stefan Kaegi. Darüber hinaus ist er mit dem Graffitimuseum künstlerisch aktiv, mit dem er unter anderem im Beirut Art Center sowie der Bblackboxx Basel auftrat.  




Baehr, Antonia


DEUTSCHLAND
Antonia Baehr ist Choreografin und Filmemacherin. Ihre Stücke zeichnen sich durch eine nicht-disziplinäre Arbeitsweise aus, die die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters untersucht. Sie arbeitet mit verschiedenen Partner_innen, häufig in Form eines Rollenspiels, zusammen: Jede_r ist von Projekt zu Projekt abwechselnd Gast oder Gastgeber_in. Antonia Baehr studierte Film- und Medienkunst an der Hochschule der Künste Berlin bei Valie Export und erhielt ein DAAD- und ein Merit Scholarship Stipendium für das School of The Art Institute of Chicago. Master in Performance-Regie bei Lin Hixson. Von 2006 bis 2008 war Antonia Baehr artiste associée der Laboratoires d’Aubervilliers. Ihre Produktionen umfassen u.a.: HOLDING HANDS (2000) mit William Wheeler, UN APRÈS-MIDI (2003), CAT CALENDAR (2004) mit Antonija Livingstone, LARRY PEACOCK (2005), koproduziert von A. Neumann und S. Ercklentz, DANKE (2006), LACHEN (2008), OVER THE SHOULDER (2009), FOR FACES (2010), MY DOG IS MY PIANO (2012) und BEGINNING WITH THE ABECEDARIUM BESTIARIUM (2012). In der Brüsseler Beursschouwburg präsentierte sie Anfang Mai 2013 im Rahmen des Kunstenfestivaldesarts ihr Solo ABECEDARIUM BESTIARIUM. Antonia Baehr ist Produzentin des Pferdeflüsterers und Tänzers Werner Hirsch, des Musikers und Choreografen Henri Fleur sowie des Komponisten Henry Wilt.
Bisher im Roxy 2014: Abcdarium Bestiarium (Theaterfestival Basel)


Bodies Anonymous


BASEL
Bodies Anonymous.CH besteht seit 2014 mit Sitz in Basel als Schwesterkompanie zu Bodies Anonymous.NL. Bodies Anonymous.CH ist ein Verein und unterstützt unter anderem Aktivitäten von Jack Gallagher und Marcella Moret in der Schweiz und international. Gallagher und Moret arbeiten seit 2012 als Tanzschaffende, Performer und Lehrer zusammen. Sie kombinieren ihre Erfahrungen, ihr Wissen und Können und bilden eine innovative Tanzpraxis. Ihr Fokus ist die Fusion von Kunsttanz, Tanztheater und Performance. Um eine einzigartige, vielgestaltige Tanz-basierte Kunstpraxis auf der Grundlage von sozialem Engagement, kritischem Bewusstsein und neuartiger, einfallsreicher künstlerischer Interaktion zu kreieren und zu verbreiten, laden Gallagher und Moret zu Kollaborationen mit einer Vielzahl von verschiedenen PartnerInnen ein und arbeiten an Tanz-, Theater- und multidisziplinären Events an unterschiedlichsten Veranstaltungs- und Begegnungsorten, kulturellen Institutionen oder an Originalschauplätzen. Gallagher und Moret lassen sich von zahlreichen kulturellen Phänomenen, von Kunst und Wissenschaft, politischen Ereignissen und neuen web-kuratorischen Gruppen, zum Beispiel TED talks, inspirieren.



Bufo Makmal

 

BASEL

Im ersten Zug nannten sie sich noch Labor Collective, im nächsten kräftig ausgestossenen Atem entstand BUFO MAKMAL. So treibt das Leben, so rollt diese Gruppe vorwärts. Stefanie Fischer, Zoe Gyssler, Margarita Kennedy und Clea Onori verstehen sich als Kern dieser dynamischen Gruppierung, zu der verschiedene Künstler und Künstlerinnen hinzugezogen werden können. Sie sind ein Choreografen-Tänzerinnenkollektiv, das gemeinsam an der Konzeption, Inszenierung und Darstellung von Tanz-Performances arbeitet. Unterschiedliche Hintergründe und verschiedene Erfahrungen fliessen in den gemeinsamen Schaffungsprozess, in das Labor, mit ein. Dadurch entsteht ein kreativer Austausch, den das gemeinsame Interesse nährt, vielschichtig, komplexe Kompositionen zu kreieren und eine Bewegungssprache zu pflegen, die vermeintliche Gegensätze wie Kraft und Sensibilität/Sinnlichkeit vereint. So entsteht ein Vokabular, das reich an Details und verschiedenen Texturen ist. Glaubenssatz: Kröten können weit und leicht und unerwartet hoch springen.

Für die Kurzstücke WE DON'T CREATE A PIECE BUT WE HUG A PLAN  und INTO PIECES  sowie für ALL.ES arbeitete BUFO MAKMAL mit dem Komponisten und Musiker Christian Fischer der Band Tim and Puma Mimi zusammen.

www.bufomakmal.ch

BISHER IM ROXY
2014: INTO PIECESALL.ES 2016: VIEL.ES


Collettivo Ingwer & Azimut


SCHWEIZ (TESSIN)

Camilla Parini begann 2004 mit dem Teatro delle Radici zu arbeiten (Regie: Cristina Castrillo, Schweizer Theaterpreis 2014) und war Teil verschiedener Shows und Festivals in Argentinien, Chile, Kuba, Dänemark, Ecuador, Italien und Peru.

2012 schloss sie Ihre Ausbildung an der Scuola Paolo Grassi in Mailand ab, wo sie auch ihre ersten Erfahrungen als Regisseurin sammelte. Vertiefende Erfahrungen sammelte sie mit Les Ballets C de la B, dem Wuppertal Tanztheater, der Trisha Brown Dance Company, Peeping Tom, Nicole Seiler, Geraldine Pilgrim, Iris Erez, Violeta Luna und Masaki Iwana.

2013 gründete sie ihre eigene Company Collettivo Ingwer.

 


Anahì Traversi hat argentinische und Schweizer Wurzeln. 2011 schloss sie ihr Studium am von Giorgio Strehler gegründeten und von Luca Ronconi geleiteten Piccolo Teatro in Mailand ab.

Sie nahm am biennalen Theaterkurs des Teatro Laboratorio Toscana von Federico Tiezzi teil und arbeitete mit Riccardo Muti, Carmelo Rifici, Federico Tiezzi, dem Teatro Sociale Bellinzona, dem RSI Radiotelevisone svizzera und dem Teatro i in Mailand.

2014 war sie Mitbegründerin des Kollektivs Azimut und produzierte LA EXTRAVAGANZIA#0 (eingeladen zum Schweizer Theatertreffen 2015 in Winterthur). 2015 arbeitete sie zusammen mit LuganoInScena in Tschechows MÖWE (Regie: Carmelo Rifici, koproduziert vom Piccolo Teatro di Milano). 2016 erarbeitete sie mit Zeno Gabaglio POVERA ANIMA Für das NEW SHAKESPEARE SONGBOOK-Projekt zusammen mit BBC, EBU, ORF und RSI.


Cie, Nicole Seiler

Die geborene Zürcherin Nicole Seiler performte zunächst in Produktionen verschiedener Künstler, bevor sie 2002 ihre eigene Kompanie in Lausanne gründete, mit der sie international tourt.

In ihrer Arbeit spielen Bild und Video eine große Rolle und es entstehen so unterschiedlichste Formate wie Bühnenstücke, Videoarbeiten, Performances und choreografische Installationen.

Bisher im ROXY 2017: The Wanderers Peace (Tanzfest Basel)


Canda, Panaibra Gabriel

 

MOSAMBIK

Panaibra Gabriel Canda studierte Theater, Tanz und Musik in Mosambik und Portugal. Seit 1993 entwickelt er eigene Stücke und eröffnete 1998 das Kulturzentrum CulturArte in Maputo. Er zeigt seine vielfach ausgezeichneten Arbeiten in Afrika, u.a. auf der Biennale Danse l’Afrique danse und in Europa u.a. beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel. Er zählt zu den Partnern des deutsch-afrikanischen Projekts DANCE DIALOGUES AFRICA, das den Dialog zwischen wichtigen Tanzzentren in Deutschland und Afrika vorantreibt.

Bisher im ROXY: 2015 borderlines


Cathy Sharp Dance Ensemble (CSDE)

 

SCHWEIZ (BASEL)

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat das Cathy Sharp Dance Ensemble zahlreiche Produktionen realisiert und dabei in seiner konzeptionellen Arbeit vier Schwerpunkte verfolgt. Das Wichtigste war das Ensemble-Prinzip. TänzerInnen aus dem In- und Ausland blieben durchschnittlich drei Jahre. Durch diese Kontinuität konnte sich die Qualität der Produktionen und Fähigkeiten der TänzerInnen entwicklen. Auch suchte das Ensemble jedes Jahr nach Möglichkeiten in die Schweiz und/oder im Ausland auf Tournee zu gehen. Das CSDE hat über die Jahre an verschiedene internationalen Tanzfestivals teilgenommen und längere Tourneen gemacht.  2011 gastierte das Ensemble in Hong Kong; 2012 in Brisbane, Australien. Viele Choreografien zeichnete Cathy Sharp selber. Gleichzeitig war es stets ein Anliegen des Ensembles, jeweils eine Produktion pro Jahr mit einem/einer Gastchoreograf/in zu erarbeiten. U. A. haben Nils Christe, Richard Wherlock und Regina van Berkel für das CSDE kreiert. Als vierter Schwerpunkt hat sich das CSDE seit seiner Entstehung für die Nachwuchsförderung und die Einbeziehung des jungen Publikums engagiert. Junge TänzerInnen, die ihre Ausbildung an professionellen Schulen abgeschlossen hatten, erhielten die Gelegenheit, einige Zeit aktiv im Ensemble zu verbringen.

www.sharp-dance.com


BISHER IM ROXY
 
1995: IM SCHOSS DER ERDE 1996: UNDER THE BED 1997: L'INEDIT 1998: CHANTECLER ET LE MANTEAU ETOILE 1999: WINTER DANCE 2002: AISTIR (VOYAGES) 2003: 4 PLUS 1 2004: SCHELLEN-URSLI '04 2005: A SEROIUS BLACK DRESS 2006: MOVING BORDERS 2007: SOUNDMOVES 2008: TWO-WAY SPLIT 2009: THE URGENCY OF NOW, 2010: BRUCHTEIL EINER SEKUNDE, 2011: SCRIPSI, SCRIPTUM, 2013: KARNEVAL DER SEELEN, 2014: TRANSIT BIRSFELDEN

 



deRothfils


SCHWEIZ (BERN)
Das Ensemble deRothfils rund um die multidisziplinäre Künstlerin Annalena Fröhlich und die Tänzerin und Choreografin Nina Stadler realisiert Bühnenproduktionen, site specific, long durational Performances und Filme. deRothfils interessiert das Skurrile und die Erschaffung absurder Realitäten und inszeniert seltsame Ideen und Situationen. Die Idiotie des Menschen generell und im Besonderen die Einsamkeit in Gesellschaft sind Themen die deRothfils immer wieder verhandelt und in choreografische Bilder und Szenerien übersetzt. In den Produktionen wird das Skurrile und Surreale zelebriert, als Mittel die subjektive deRothfils Wahrheit zu behaupten und auszuleben.
derothfils.wixsite.com/derothfils

Bisher im ROXY 2017: PARK


Dozio, Lorena

 

SCHWEIZ (TESSIN)

Die Tessiner Choreografin und Tänzerin Lorena Dozio arbeitet kontinuierlich an einer feinfühligen Bewegungssprache, die die Grenzen zwischen Materialität und Immaterialität, Schwerkraft und Schwerelosigkeit auslotet. Ihre Arbeiten werden in der Schweiz und international aufgeführt.

lorena-dozio.com

Bisher im ROXY
2017: Otolithes


Destiny's Children

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Die Performancegruppe Destiny’s Children hat sich während des Studiums an der Hochschule der Künste Bern formiert. Sie besteht aus den beiden Performerinnen und Autorinnen Annina Machaz und Mira Kandathil. Zusätzlich unterstützt wird das Duo von Nils Amadeus Lange. Während der Ausbildung haben sich erste experimentartige Zusammenarbeiten ergeben - sie entdeckten bald eine gemeinsame künstlerische Sprache. Sie wurden durch dieselben Inhalte und Atmosphären bewegt und sie verspürten eine spezielle Verbundenheit zum jeweils anderen künstlerischen Selbst und haben sich gegenseitig inspiriert. Oft sind sind sie auch auf ihr ähnliches und doch so verschiedenes Äusseres und ihre spezielle Wirkung angesprochen worden. 



Dittrich / Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Worpenberg


DEUTSCHLAND
Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel, Anna Froelicher, Charlotte Grief, Felix Worpenberg und Manuel Melzer (nicht an STEPPENGESÄNGE beteiligt) arbeiten seit 2010 an gemeinsamen Theater- und Performance-Projekten. Die Gruppe, die sich im Kontext des Studiums Kulturwissenschaften & Ästhtische Praxis in Hildesheim kennengelernt hat, verfolgt eine kollektive Arbeitsweise: Konzeption, Umsetzung und Performance werden von allen Beteiligten gleichermaßen durchgeführt und mit erweitertem Personenkreis realisiert. In ihren Arbeiten interessiert sich die Gruppe für kulturelle Gesten und Erzählweisen – unter anderem des Pathetischen oder des Authentischen, wie bereits in den Performances STEPPENGESÄNGE/DIE RÜCKKEHR DES HÄUPTLINGS (2012) oder IL GRANDE TORINO (2012) und zuletzt in STEPPENGESÄNGE (2013). Die Produktion STEPPENGESÄNGE wurde 2014 mit dem HAU-Jurypreis beim Festival 100° in Berlin und dem Jurypreis beim Körber-Studio für junge Regie in Hamburg ausgezeichnet. Im November 2014 hatte ihre aktuelle Performance LIEBE/ARBEIT in Hildesheim Premiere, in der sich die Gruppe ausgehend von Fragen nach Pflege und Sorgetragen mit dem Verhältnis zueinander sowie zum Publikum der Aufführung beschäftigt.
Bisher im Roxy 2015: Steppengesänge, SCHICHTEN (TREIBSTOFF THEATERTAGE)


Degen, Anna

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Anna Degen wurde 1995 in Basel geboren. Ab dem Alter von 7 Jahren begann sie einmal wöchentlich in den Tanzunterricht zu gehen, mit 12 Jahren nahm sie dann zusätzlich 2 Mal pro Woche Ballett.
 2009 tanzte sie an der Ballettschule Basel vor und wurde angenommen. Mit 15 Jahren kam Anna in die Ausbildungs-Tanzklasse. 2012 verliess sie das Stadttheater und trainierte wöchentlich Zeitgenössischen Tanz, Improvisation, Jazz, Ballett und internationale Volkstänze (Schwerpunkt auf Tänze aus dem Balkanraum und Israel). Im Sommer 2013 begann sie mit ihrem Studium an der HF für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich. Anna choreographierte schon früh eigene Stücke, sowohl Gruppenchoreographien als auch Soli. 2012-13 schrieb sie ihre Abschlussarbeit über Tanz, in der sie sich unter anderem intensiv mit verschiedenen zeitgenössischen Tanztechniken befasste. Aus den Inspirationen, die sie in der praktischen wie auch theoretischen Auseinandersetzung mit diesen Techniken gewann, choreographierte und präsentierte sie ein Solo unter dem Titel WIE KANN ICH DENN – BITTE SCHÖN – FREI SEIN? 

Bisher im ROXY 2015: MIXED PICKLES #3


El Meddeb, Radhouane

 

TUNESIEN

Educated at the Institut supérieur d'art dramatique (ISAD) of Tunis, choreographer Radhouane El Meddeb was rewarded as 'young hope of the Tunisian theatre' in 1996 by the Tunisia section of the International Theatre Institute. Subsequently, he was selected to participate in the education and research courses at the Théâtre National de Toulouse under the direction of Jacques Rosner.

In Tunisia he worked with key artists of the Arab world such as Fadhel Jaïbi, Taoufik Jebali and Mohamed Driss. In France he collaborated with theatre directors Jacques Rosner, Lotfi Achour and Catherine Boskowitz, and with authors such as Adel Hakim and Natacha de Pontcharra. He performed in two films by Férid Boughedir (Un été à la Goulette et Halfaouine, l’enfant des terrasses) and took dance classes with Jean-Laurent Sasportès and Lisa Nelson.

In 2005 he created his first dance solo, performing himself, Pour en finir avec MOI, followed by a creation for Montpellier Danse in 2006, Huwa, ce lui. In 2007, Radhouane performed in Héla Fattoumi and Eric Lamoureux' 1000 Departures of Muscles. In 2008 he created Quelqu’un van danser..., commissioned by the festival Rencontres Chorégraphiques de Seine-Saint-Denis. That same year, invited by choreographer Salia Sanou, he conceived a culinary dance performance for the event « Sonorités et corps d’Afrique », entitled Je danse et je vous en donne à bouffer. It premiered at Centre National de la Danse and is still a highly demanded piece. In 2010 he created his first group piece, Ce que nous sommes, premiering as well at the Centre National de la Danse. Other works since: Chant d’amour (2011), Aletroit (2011), Tunis, 14 janvier 2011 (2011), Sous leurs pieds, le paradis (2012), and Nos Limites (2012, a piece for two young circus performers, produced by the 104-Centquatre in Paris). In spring 2014 followed Au temps où les Arabes dansaient... (2014) premiered at CDC Toulouse. Radhouane is associate artist at 104 - Centquatre in Paris since 2011.

bisher im roxy 2016: Sous leurs pieds, le paradis (Theaterfestival Basel)


Etchells, Tim

 

ENGLAND

Tim Etchells ist Kopf der weltberühmten englischen Theatercompagnie FORCED ENTERTAINMENT. Mit seinen Stücken, Durational Performances, installativen Arbeiten und Texten gehört er zu den stilprägenden Theaterkünstlern der letzten zwanzig Jahre. Etchells Künstlergruppe FORCED ENTERTAINMENT erhielt 2016 den Internationalen Ibsen-Preis in Norwegen. Im selben Jahr erhielt Etchells den Spalding Gray Award. Über die eigene Arbeit sagt Tim Etchells:

Across the range of my work I use strong, simple, sometimes comical means to get to serious ideas.

Gemeinsam mit Meg Stuart war Tim Etchells in der Performance SHOWN AND TOLD (2016) zu sehen.



Germo/Jansen/Knüsel


SCHWEIZ (ZÜRICH)
Katharina Germo, Timon Jansen und Laura Knüsel haben sich im Rahmen des Theaterstudiums der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt und bereits erste gemeinsame Arbeiten realisiert.

BISHER IM ROXY 2017: WALD


Gemsch, Diane

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Diane Gemsch, geboren 1987 ist eine junge Tänzerin aus Zürich.

Sie studierte von 2006 bis 2010 an der Fontys Hoogschool voor de Kunsten in Tilburg, Holland, sowie am Royal Conservatory of Dance in Antwerpen, Belgien, und schloß mit einem Bachelor of Performing arts in Dance ab.

Seither ist sie in verschiedenen Bühnenproduktionen, als auch interdisziplinären, als auch site specific Performances in In- und Ausland zu sehen. Daneben unterrichtet sie auch Kinder und Erwachsene in zeitgenössischem Tanz und ist als Choreografin auch für Theaterproduktionen beschäftigt.

dianegemsch.com

Bisher im ROXY: 2016: NANA (Tanzfaktor)


Gurtner, Mirjam

 

SCHWEIZ (BASEL)

Aufgewachsen in Basel, trainierte sie am Theater Basel, der Staatsoper Wien, Liverpool Institute for Performing Arts und Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London. Ihre Arbeiten wurden in London, Berlin und Irland gezeigt, darunter die 12-Stunden Performance Installation DREAMWALKING XXIV, II in Zusammenarbeit mit der Bildenden Künstlerin Lise Chevalier und das Duett INSIDE, OUTSIDE, ON! mit dem multidisziplinären Berliner Künstler Javier Cura. Sie beschäftigt sich mit dem Aspekt der Wirklichkeit in der Korrelation zwischen Sinnesempfindung und Körperlichkeit. Als langjähriges Mitglied der Candoco Dance Company hat sie u.a. mit Thomas Hauert, Rachid Ouramdane, Trisha Brown Company, Javier de Frutos und Claire Cunningham neue Werke erarbeitet, und für Wendy Houstoun, Nigel Charnock, Emanuel Gat und die Beijing Olympics getanzt. Ausserdem arbeitete sie mit Henri Oguike, Dance Theatre of Ireland, Felix Ruckert, Robert Moses und dem Zürcher Ballett. Mirjam unterrichtet professionelles Training und Improvisation in ganz Europa, und ist zertifizierte Qi Gong/Tai Ji Quan Lehrerin. Zur Zeit arbeitet sie als freie Choreografin und Tänzerin in Berlin, London und der Schweiz.



Grand, Cosima

 

SCHWEIZ (WALLIS/ZÜRICH)

Cosima Grand, geboren in Leuk (VS), absolvierte die Ausbildung Formation d’Artiste Chorégraphique am CNDC d’Angers, unter der Leitung von Emmanuelle Huynh. Sie war Mitglied der formation/compagnie Marchepied in Lausanne und studierte Übersetzung in Genf. Sie arbeitet regelmässig mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Sparten zusammen, wie zum Beispiel mit der Texterin Sabrina Zimmermann für ME MYSELF AND I und mit dem Filmemacher Davide Prudente für das Kurzstück BEMYSELFANDDIE , das am Festival Antigel 2013 uraufgeführt und mit dem Förderpreis der Fondation Bea pour jeunes artistes ausgezeichnet wurde. Am Choreographic Laboratory 2015 lernt sie den Videokünstler und Performer Aldir Polymeris kennen, mit dem sie für CTRL-V das erste Mal zusammenarbeitet. Mit Oliver Roth, der CTRL-V als Dramaturg begleitet, hat sie schon für mehrere Projekte und Recherchearbeiten kollaboriert.



Grand, Cosima & Prudente, Davide


SCHWEIZ (WALLIS/GENF)
BE MYSELF AND DIE ist eine Zusammenarbeit der Tänzerin/Choreografin Cosima Grand und des Filmemachers Davide Prudente. Die Performance wurde am Festival Antigel 2012 in Genf uraufgeführt und mit dem Förderpreis der Stiftung Bea pour jeunes artistes ausgezeichnet. Cosima absolvierte ihre Ausbildung am CNDC d’Angers. Sie ist Interpretin für diverse Tanzcompagnien und kreiert ihre eigenen Arbeiten sowie Kollaborationen im Bereich Tanz und Performance. Für ihre Performance CTRL-V erhielt sie den zweiten Preis im Premio-Final 2015, Nachwuchspreis für Theater und Tanz. Davide studierte an der HEAD in Genf. Seine künstlerische Arbeit situiert sich vor allem in den Bereichen Video und Film. Er ist regelmässig an Tanz- und Performanceprojekten beteiligt.
BISHER IM ROXY 2015: BE MYSELF AND DIE (Das Tanzfest Basel)


Giudicelli, Émilia

 

DEUTSCHLAND

Émilia Giudicelli wurde 1985 geboren und tanzte neun Jahre lang in verschiedenen Häusern und Kompanien wie dem Theater Dortmund, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theaterhaus Stuttgart, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Steptext Dance Project, dem Scottish Dance Theater, der 3art3 Compagnie. Als Performerin hat Émilia u.a. mit Philippe Grandrieux oder Jan Fabre zusammengearbeitet. Seit 2007 beschäftigt sich Émilia mit ort- und zeitspezifischen Performances mit besonderem Fokus auf den Körper als Katalysator von philosophischen Texten. 2013 gründete sie zusammen Samuel Fried Fluoressenz wobei die gemeinsamen Arbeiten IGYOO, KNOWING THAT X WITHOUT BELIEVING THAT X und VIVATUS, VIVATA, VIVATUM entstanden, die den Begriff des Konzerts als Ort der Einigkeit und als musikalische Form herausforderten. Im Jahr 2013/14 war sie Teil des Laboratoire chorégraphique de l´Abbaye de Royaumont. Zur Zeit studiert sie am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen bei Prof. Bojana Kunst. 

 



Gunnarsdóttir, Katrín

 

ISLAND

Katrín Gunnarsdóttir wurde 1986 in Island geboren. Sie studierte Zeitgenössischen Tanz an der Iceland Academy of the Arts und Choreografie an der ArtEZ, institute of the Arts in den Niederlanden. Im Jahr 2007 erhielt die das DanceWEB-Stipendium am ImpulsTanz in Wien. Als Performerin hat Katrín unter anderem mit Saga Sigurðardóttir, Erna Ómarsdóttir und Kris Verdonck zusammengearbeitet. Neben ihren eigenen Stücken hat sie auch für Theaterproduktionen wie Toneelgroep Amsterdam oder Theater Republique

oder Musikvideos von Olafur Arnalds, Asgeir und Damien Rice die Choreografie gemacht. Sie ist Mitglied der isländischen Performance Gruppe Samsteypan, die 2009 und 2010 für den Icelandic Performing Arts Awards nominiert war. Diesen Award hat Katrín 2013 zusammen mit dem Tänzer Melkorka Sigríður für ihr Duo COMING UP gewonnen.



Greuel, Ursina

 

SCHWEIZ (BASEL)

Ursina Greuel ist Regisseurin, mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Dramatik. Von 1999 bis 2004 hatte sie die Ko-Leitung der Autorenreihe ANTISCHUBLADE im Basler Raum33 inne, sowie des Nachfolgeprojekts PRIMADRAMA am Vorstadttheater Basel. Von 2000 bis 2005 war Greuel Kuratorin für die Schweiz beim internationalen Jungdramatikertreffen Interplay. Sie ist Mitherausgeberin der Buchreihe spoken script des Verlags Der Gesunde Menschenversand in Luzern. Gemeinsam mit dem Autor Guy Krneta gründete sie 2002 die Theatergruppe Matterhorn-Produktionen, mit der sie seither kontinuierlich zusammenarbeitet.

 

www.matterhorn.li

bisher im roxy: 2015 nach lampedusa


Huber, Jessica

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Jessica Huber wurde 1978 geboren und studierte Tanztheater, Tanzwissenschaften und Choreographie am Laban Centre London und an der University of London, Bachelor 2002. Sie tanzte und arbeitete für und mit Cie. Estelle Héritier, Cie. Hideto Heshiki, Cie. Philippe Saire, PiccoliProduction, Ant Hampton und Laurent Kropf. Seit 2006 choreographiert sie eigene Arbeiten, die sie national und international zeigt. Sie ist Mitbegründerin von mercimax, Theatergruppe und Performance-/Installationskollektiv in Zürich. 2010 hat sie den Anerkennungspreis Tanz der Stadt Zürich erhalten, 2012/2013 hatte sie ein Atelierstipendium des Kantons Zürich, 2012 bekam sie mit mercimax den Kulturpreis Theater der Stadt Zürich. 



Happy End Company

 

SCHWEIZ (BERN)

Bei DAYS OF THE DEAD arbeiten die zwischen Berlin und Bern agierenden Künstler_innen der Ad-hoc-Gruppe Happy End Company zum ersten Mal zusammen. Das Kollektiv vereint Erfahrungen aus unterschiedlichsten Hintergründen und teilt das Interesse für multidisziplinäre Performances, nicht hierarchische Probenprozesse und eine schrille, von der Popkultur beeinflusste Ästhetik. 

bisher im roxy 2015: days of the dead (Treibstoff Theatertage)


Hrascanec, Petra

 

KROATIEN

Petra Hrascanec begann ihre Tanzausbildung in Zadar und führte sie an der School for contemporary dance Ana Maletic in Zagreb weiter, um sie schliesslich an der Salzburg experimental academy of dance abzuschliessen. Sie war Teil der Studio Contemporary Dance Company und ist Mitbegründerin der Künstlervereinigungen dance lab collectiv und 21:21. Sie arbeitete mit Choreographen wie Matthew William Smith, Begum Erciyas, Sanja Petrovski, Katarina Durdevic, Sanja Tropp Fruehwald, Matija Ferlin, Ksenija Zec und Sasa Bozic zusammen. Petra Hrascanec ist Gewinnerin des Croatian Drama Artist Prize 2012 für die beste weibliche Tanzperformance in dem Solo LOVE WILL TEAR US APART.  Sie unterrichtet Profitanz im Studio Contemporary Dance Company, Zadar dance company, SEAD und der Academy of dramatic art in Zagreb.

Bisher im Roxy 2013: Love will tear us apart (CULTURESCAPES 2013)


Hadjiioannou, Kiriakos

 

SCHWEIZ (BASEL)

Der gebürtige Grieche Kiriakos Hadjiioannou lebt und arbeitet in Basel. Er studierte Tanz an der National School of Dance in Athen und Choreografie und Performance an der Universität Giessen in Deutschland. 2007 zog er nach Berlin um seine Erfahrungen im zeitgenössischen und experimentellen Tanz weiter zu vertiefen. Als Performer arbeitete er bereits mit zahlreichen Choreografen und Künstlern aus ganz Europa zusammen. Zur Zeit ist er in Produktionen von Martin Schick und Alexandra Bachzetsis zu sehen. Seine künstlerische Arbeit beschäftigt sich vor allem mit dem Körper und der Auseinandersetzung mit verschiedenen Tanzstilen in einem historischen Kontext. Geschichte soll fühlbar und sichtbar gemacht werden. Hadjiioannous Ziel ist es durch seine Arbeiten neue kulturelle und politische Landschaften zu kreieren. Der Körper verschmilzt mit der Umgebung, die TänzerInnen erschaffen neue Räume anstatt diese nur zu repräsentieren. 



Henrike Iglesias

 

DEUTSCHLAND

Henrike Iglesias ist ein vierköpfiges Autorinnen- und Performerinnenkollektiv und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth gegründet. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären zum Politischen über Persönliches zurück zum Populären. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände. In ihren Arbeiten reiben sie sich nicht zuletzt auch immer an bestehenden Definitionen und Bildern des Weiblichen und setzen sich als Frauen dazu in Bezug. Im Herbst 2012 wurde die Gruppe im Rahmen des State of the Art Festival in Hildesheim für das Programm Clash ausgewählt, welches zur Förderung der Zusammenarbeit von Hildesheimer AutorInnen und RegisseurInnen initiiert wurde. Dort entstand die Performance WIR KOMMEN NICHT AUS DEM SHOWBIZ (AUCH WENN MAN DAS VIELLEICHT DENKEN KÖNNTE), die am 19.10.2012 beim State of the Art Festival Premiere feierte und im Februar 2013 beim 100° Berlin Festival den Publikumspreis der Sophiensaele gewann. Im Juni 2013 war die Produktion zum OutNow Festival in Bremen eingeladen. Im Februar 2014 veranstaltete Henrike Iglesias für das 100° Berlin Festival die theatrale Party WIR HABEN HEUTE LEIDER EIN FOTO FÜR DICH. Mit dem Konzept zu I CAN BE YOUR HERO BABY wurde Henrike Iglesias vom Schauspiel Leipzig ausgewählt, an dem hauseigenen Artists in Residence Programm teilzunehmen. Am 20. Juni 2014 feierte I CAN BE YOUR HERO BABY in der Residenz des Schauspiel Leipzig Premiere.



Jobin, Gilles


SCHWEIZ (GENF)
Gilles Jobin lebt und arbeitet in Genf. Seine radikale künstlerische Ausrichtung liess ihn zu einem Vordenker der internationalen zeitgenössischen Tanzszene werden, jüngst gebührend gewürdigt, als er im Oktober 2015 der Schweizer Tanzpreis erhielt. 2013 machte er Furore mit dem in einer Kollaboration mit dem Cern in Genf entstandenen und weltweit gezeigten Stück QUANTUM. In Força Forte ist er nach längerer Zeit wieder selbst auf der Bühne zu sehen.


gillesjobin.com

Bisher im ROXY:
2016: Forca Forte (steps)


Júdová, Mária

 

SLOWAKEI

Mária ist eine junge multidisziplinäre Künstlerin aus der Slovakei. Sie schloss den Bachelor in Digitalen Medien an der Acadamy of Arts ab. Während ihrem Studium erhielt sie ein Stipendium, um an der École de recherche graphique in Belgium zu studieren, direkt gefolgt von einem Praktikum am CIANT - International Centre for Art and New Technologies. Zur Zeit absolviert sie den Master am FAMU Center for Audiovisual studies in Prag, wo sie zu tanz-technischen und technologischen Praktiken forscht. Sie hat verschiedene Workshops zum Gebrauch von neuen Technologien und Bio-Sensoren im Feld des Zeitgenössischen Tanz durchgeführt. Zuletzt hat sie am Dutch Electronic Festival in Rotterdam, dem Cinedans festival in Amsterdam und am Creative coding lab in Berlin teilgenommen. 

www.mariajudova.net

Bisher im ROXY
2015: BODY(INPUT) (Tanzfest Basel/ROXY Residenz)


Jurczok 1001

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Jurczok ist ein Künstler, der sich seit seinen Anfängen als Rapper stets um eine eigene Sprache, eine eigene Ausdrucksweise bemüht hat. Und immer stand das einzelne, neue Stück im Zentrum. Um Genres und Sparten hat er sich hingegen nie gekümmert. So ist Jurczok über die Jahre zu einem umfassenden Stimm- und Wortkünstler geworden. Eindrücklich hat er das mit seinem letzten Programm SPOKEN BEATS am Theater Neumarkt im März 2012 unter Beweis gestellt: Filigrane Gesangsstücke folgten auf komplexe Human Beatboxnummern und plötzlich genügten gar ein paar wenige Silben, gezielt moduliert, um die Sprache selbst zu Musik werden zu lassen. Publikum und Presse waren begeistert. 

 



KANSAS


SCHWEIZ (BASEL)
Das frisch gegründete Kollektiv KANSAS hat sich interdisziplinären Kulturprojekten an der Grenze von Dokumentarischem und Fiktionalem verschrieben. Die Gruppe verbindet Theater, Neue Medien, Videokunst, Hörspiel und Vermittlung zu hybriden Formaten, die immersive Erlebnisse fürs Publikum schaffen.
BISHER IM ROXY 2017: INSITE TREIBSTOFF


Koch, Samuel

 

DEUTSCHLAND

Samuel Koch wurde 1987 geboren und schon früh galt seine Begeisterung dem Sport. Bereits mit 6 Jahren begann er als Kunstturner und turnte 17 Jahre lang bei unzähligen Wettkämpfen in der deutschen und französischen Liga. Er studierte Schauspiel erst in Hamburg, später an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover mit Diplomabschluss im Juli 2014. Zwischendurch übernahm er zunächst Kinderbetreuung und militärische Beratung, später Regieassistenz bei namhaften Film- und Fernsehproduktionsfirmen in München, Hamburg und Berlin. Nach seinem Unfall 2010 wurde er im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil rehabilitiert. Sein Buch Zwei Leben avancierte zum Spiegel-Bestseller und erhielt 2012 den Medienpreis Goldener Kompass.

Bisher im roxy 2015: bericht für eine akademie (Dokumentartage Basel)


Kline, Mala

 

SLOWENIEN

Mala Kline ist Performerin, Choreografin, Forscherin und Schriftstellerin. Sie besitzt einen BA in Philosophie und Komparatistik (UL; Ljubliana) und einen Masterabschluss in Theater (DasArts, Amsterdam). Ihre autorenbasierte Arbeit ist in eine Technologie des Träumens eingebettet - auf der affektierenden und transformierenden Performativität von Bilder basierende kreative und performative Praktiken. Dabei ist sie umfangreich in verschiedene Forschungstätigkeiten eingebunden. Momentan errichtet sie in unterschiedlichen europäischen Städten ein Netzwerk von Traumlaboratorien (DREAMLAB), innerhalb derer sie sich längerfristige mit unterschiedlichen kommunalen Forschungs- und Produktionsformaten rund um das Thema von Sprache als orakelhafte Maschine beschäftigt. Darüber hinaus studiert Mala Kline an der School of Images (NYC) und schreibt an der Philosophischen Fakultät in Lubljana an ihrer Dissertation über Ethnizität in den performativen Künsten. In Slowenien erhielt sie wichtige zeitgenössische Tanz-Auszeichnungen: Den Golden Bird Award (Zlata ptica), den Triton Award und kürzlich die Ksenja Hribar-Auszeichnung als innovativste Choreografin.

Erstmalig ans ROXY führt sie ein Gastspiel im Rahmen von Culturescapes 2013.

www.malakline.com

Bisher im Roxy
2013: Eden (CULTURESCAPES 2013)


Kuttnerová, Markéta

 

TSCHECHIEN

Markéta Kuttnerová schloss 2011 ihr Studium an dem Dance Conservatory Duncan centre in Prag ab und studierte im Anschluss an der Fontys Hogeshool door de Künsten in Holland. Danach wurde sie Teil der Tanzgruppe E.K.S.o.s und begann in der selben Zeit ihren Fokus auf das eigene künstlerische Produzieren zu richten. Dabei konnte sie ihre Choreografien schon bald im Ausland zeigen (Ungarn, Deutschland, Russland und Frankreich). In ihrem experimentellen Bewegungsprojekt TENZE verwendete sie elektronisches Equipment zur Muskelstimulation. Im Rahmen des Förderprogramms vom Tanzbüro und dem Cathy Sharp Dance Ensemble realisiert Markéta Kuttnerová die Choreografie ZELLE, die im H95 uraufgeführt wurde. Mit dem Solo V ZEMI konnte sie den angesehenen Cena Jarmily Jeřábkové-Preis gewinnen. Zudem hat sie das Stück TENSION produziert, bei dem elektrische Impulse die Bewegungen von anderen TänzerInnen beinflusst werden.

Bisher im Roxy 2014: MIXED PICKELS #1, 2015: BODY(INPUT) (Tanzfest basel/roxy residenz)



Koohestani, Amir Reza (mehr theatre group)


IRAN
Amir Reza Koohestani wurde am 8. Juni 1978 in Shiraz, Iran, geboren. Mit 16 begann er in den lokalen Zeitungen Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Vom Kino angezogen, besuchte er Regie- und Kamerakurse und schuf zwei unvollendete Filme. Nach einer kurzen Erfahrung als Performer widmete er die Zeit dem Schreiben seiner ersten Stücke. 2000 wurde DAS MURMELNDE TAL am 18. Internationalen Fadjr Festival in Teheran gezeigt. Sein drittes Stück erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit, woraus Schreib- und Inszenierungsarbeiten am Schauspielhaus Köln hervorgingen. Touren führten ihn nach Frankreich und Japan. Nach einem zweijährigen Studium in Manchester kehrte Amir Reza Koohestani nach Teheran zurück und erarbeitete 2009 das Stück WO WARST DU AM 8. JANUAR. 2012 schuf Koohestani zusammen mit Mani Haghighi den Film Modest Reception und gewann damit bei der Berlinale den Netpac Award. 2013 schrieb er für das Festival actoral (Marseille) das Stück TIMELOSS.
http://www.mehrtheatregroup.com

BISHER IM ROXY
 2014: WO WARST DU AM 8. JANUAR? (Theaterfestival Basel)


Kurzer Prozess

 

SCHWEIZ (BASEL)

KURZER PROZESS wurde anlässlich von Treibstoff 2011 vom Regisseur Tumasch Clalüna ins Leben gerufen. Die Gruppe interessiert sich für Grenzbereiche der menschlichen Psyche, Extremerfahrungen und deren Verarbeitungswege. Dazu sucht KURZER PROZESS nach neuen Mitteln, das Publikum in seiner Rezeptionshaltung herauszufordern. Basis dafür ist ein gesteigertes Bewusstsein für die Geschichte des Sprechtheaters, nicht nur im deutschen, sondern auch im angloamerikanischen und französischen Sprachraum; und der Antike. Der Name KURZER PROZESS bezieht sich auf eine konsequent schnelle und kompromisslose Arbeitsweise, die auf ein Ergebnis fokussiert ist.

 

facebook.com/ajaxamok

BISHER IM ROXY 
2011 A RUM DIARY (Treibstoff) 2013 DUNKELKAMMER 2014 AJAX AMOK



Krähenbühl & Bangerter


SCHWEIZ (ZÜRICH)
Sebastian Krähenbühl und Lukas Bangerter blicken beide auf eine fünfzehnjährige Laufbahn als Schauspieler und Regisseure an festen Häusern in Deutschland und Österreich und in der freien Szene in der Schweiz zurück. 2012 haben sie sich zusammengetan um das Projekt „Die Bedürfnisse der Pflanzen“ zu entwickeln. Beide Theatermacher ergänzen sich symbiotisch in ihrer Obsession für feinmechanische Bühnenereignisse und ihrem eigenwilligen Umgang mit dokumentarischem Material.
www.kraehenbuehl-co.net

Bisher im ROXY 2014: NEPAL.


Leadbitter, James und Huber, Jessica

ENGLAND/SCHWEIZ
J&J weigern sich, weiterhin von einer Politik der Angst regiert zu werden. Deshalb starten sie eine Langzeit-Auseinandersetzung mit unserem Wertesystem: Sie initiieren einen Dialog über Angst und fragen, wo es Hoffnung oder anders gesagt «Raum für das Potential» in unserer Gesellschaft gibt. Auf der Basis dieses Dialogs schaffen sie das ARCHIVE OF HOPE und werden später mit ihrer Hilfe ein Gesetz vorschlagen und per Initiative in die Schweizer Verfassung aufnehmen lassen, das der Schweiz eine Kultur der Hoffnung sichert.
Bisher im ROXY 2017: The Art of a culture of hope (wildwuchs)


Les Mémoires d'Helène


SCHWEIZ (ZÜRICH)
Les Mémoires d’Helène ist das Wagnis von Martina Momo Kunz, in der Verbindung von Performance und Erzähltheater einen eigenen Stil zu finden, durch den sich gesellschaftsrelevante Inhalte neu aufgreifen lassen. Martina Momo Kunz will sozialkritische und dringliche Themen ansprechen, Tabus brechen und die Ruhe und Ordnung im Schweizer Kulturbetrieb stören. Sie interessiert sich besonders für die Absurditäten des menschlichen Bewegungsapparates, Nonkonformität und seelische Abgründe.


Larrain, Pablo

 

CHILE

Geboren 1976 in Santiago de Chile. Filmstudium an der Universidad de las Artes de Chile, Assistenzen u.a. bei Miguel Littín. 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Juan de Dios Larraín Gründung der Produktionsfirma Fabula, im gleichen Jahr Fuga, Pablo Larraíns erster Spielfilm, der u.a. mit dem Preis als bester Debütfilm auf dem Festival de Cartagena und dem Publikumspreis in Málaga ausgezeichnet wurde. Tony Manero (2008) wurde in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes uraufgeführt und u.a. auf den Festivals in Rotterdam, Buenos Aires, Turin, Istanbul und Havanna ausgezeichnet. 2010 folgte Post Mortem im Wettbewerb von Venedig, der u.a. als Bester Film auf dem Cartagena Film Festival, mit dem Kamerapreis für Sergio Armstrong in Lima und dem Jury Preis in Los Angeles ausgezeichnet wurde. 2012 folgte ¡No! (2012), der zum Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert und u.a. mit dem Arts Cinema Award in Cannes, dem Publikumspreis in São Paulo und als Bester Film in Havanna und Austin ausgezeichent und vom National Board of Reviews in die Top Five der besten fremdsprachigen Filme aufgenommen wurde.

bisher im ROXY 2016: Acceso (Theaterfestival basel)


Lopez, Vanessa

 

SCHWEIZ (BASEL)

Vanessa Lopez hat klassischen und zeitgenössischen Tanz in Lüttich (B) studiert.

Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Basel als Tänzerin, unterrichtet und entwickelt ihre eigene choreographische Tätigkeit. Sie hat u.a. mit Cathy Sharp Dance Ensemble, Da Motus und Yasmine Hugonnet getanzt. 2013-2014 hat sie für ihre choreographische Arbeit den Schweizer Tanzarchiv Preis bekommen.

bisher im roxy 2015: mixed pickles #4


Letzel, Lea

 

DEUTSCHLAND

Geboren 1984, Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen und an der Iceland Academy of the Arts, Reykjavik, Island. Während des Studiums entstehen erste eigene Arbeiten, allein und auch in wechselnden Konstellationen und Funktionen, die sich in unterschiedlichen Formaten mit der Rahmung von Theater und Kunst beschäftigen. Als Theatermusikerin verbindet Lea Letzel eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Autorin Ivna Zic, zuletzt am Luzerner Theater für die schweizer Erstaufführung von WARTERAUM ZUKUNFT. Noch während des Studiums haben sie gemeinsam Fatzern erarbeitet auf Grundlage von Brechts Fatzermaterial 2006 beim Festival Junger Talente gezeigt wurde. Die gemeinsame Arbeit mit Alexander Giesche, die sich erstmals 2009 für RECORD OF TIME ergab, setze sich in dem PROJEKT DREI (2010) im maximiliansforum in München im Rahmen der Langen Nacht der Museen (in Zusammenarbeit mit Mirko Hecktor, Daniel Kluge und Florian Krauss), fort. RECORD OF TIME wurde auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals gespielt, unter anderem in Kopenhagen, Amsterdam , Brüssel und dem Festival d´automne in Paris und gewann des Jungen Kritikerpreis beim Körber Studio Junge Regie 2011 in Hamburg. Zur Zeit absolviert Lea Letzel ein postgraduales Studium Kunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

www.lealetzel.de

Bisher im Roxy
2013: NOSTALGIJA | HEIMWEHE | BIRSFELDEN (CULTURESCAPES 2013)


Les Etoiles Bern

 

SCHWEIZ (BERN)

Les Etoiles Bern wurde 2009 in Bern von Marie Omlin, Beni Küng und Ragna Guderian gegründet. Das Label verbindet einen sich ständig erweiternden kreativen Pool von Künstlern und Künstlerinnen verschiedenster Sparten die sich im Sinne eines freien Kollektivs von Projekt zu Projekt jeweils neu zusammensetzen. Das Kollektiv agiert dabei immer aus dem Heute heraus: im Fokus des inhaltlichen Interesses stehen gesellschaftsrelevante Fragen und der Umgang mit recherchiertem und dokumentarischem Material. In BURN OUT der ersten Arbeit von Les Etoiles Bern 2009, hat Ragna Guderian das Hörspiel von Michael Stauffer GUT GEMACHT. ZUVIEL GEMACHT. NICHTS MEHR GEMACHT.  für die Bühne bearbeitet und durch eigene Texte und eingespielte Interviews von Betroffenen ergänzt. Ein Jahr später folgte die Weiterentwicklung zu BURN OUT2. Die Archiv Trilogie ARCHIV (1): SIE, ARCHIV (2): KRIEG und ARCHIV (3): 9/11 widmet sich dem Thema Krieg, Mensch unter Erinnerung. Unter Einbezug von biografischem, recherchiertem und dokumentarischem Material entstehen Abende voll intimer Geschichten.



Lloyd, Nic

 

ENGLAND

Nic Lloyd ist Performer und DJ mit Wurzeln in England und Neuseeland. Er erhielt seinen BA in Philosophie an der Middlesex University, London. Seine Karriere als Performer begann im Jahr 2005 mit der Einladung von der in der Schweiz arbeitenden Performerin Simone Aughterlony, in ihrer Gruppenarbeit BARE BACK LYING mitzuwirken. Seitdem war er in mehreren ihrer Produktionen involviert, wie auch in dem Stück AFTER LIFE . Zudem hat Nic bereits mit diversen anderen Choreografen, Regisseuren, Künstlern und Musikern zusammengearbeitet, sei es auf der Bühne, Leinwand, Strasse oder in den Bergen, in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern. In 2011 erhielt er seinen MA in Performance an der Roehampton University, London. Sein erstes Solostück DON'T JUDGE feiert im September 2014 Premiere an der Gessnerallee Zürich und tourte anschliessend durch mehrere Theater in der Schweiz. 

BISHER IM ROXY 2014: DON'T JUDGE


Lumpenbrüder

 

DEUTSCHLAND

Lumpenbrüder Productions ist weder Firma noch basisdemokratische Künstlerkolonie. In Form einer infrastrukturellen Basis ermöglicht LBP seit 2007 die Entwicklung, Ausarbeitung und Umsetzung eigener künstlerischer Vorhaben und gewährleistet darüber hinaus allen an den Produktionen Mitwirkenden ein Mindestmaß an kreativer Entfaltungsfreiheit und Selbstbestimmung, wie sie für den einzelnen Künstler auf dem freien Markt nicht durchzusetzen ist. 2007 von Regisseur Laurent Gröflin und Autor Christian Hansen gegründet, um der erfolgreichen und krisenerprobten Zusammenarbeit während ihres Stipendiats an der WasIhrWollt-Akademie von Tom Stromberg und Peter Zadek einen Pfad in die Zukunft zu ebnen, erwies sich Lumpenbrüder bald als berufliche Hauptstraße. Seit Beginn der Zusammenarbeit sind viele Arbeiten, der Lumpenbrüder entstanden. Unter anderem DANTONS TOD am Forum Theater Schwechat in Wien (2014), ROBIN HOOD am Zimmertheater Tübingen (2011), YES LOVE in der Yes Bar in Berlin (2009) oder DIE LETZTE SÄTTIGUNG im 5 Ziegen in Berlin (2008).

www.lumpenbrueder.de

Bisher im ROXY
: 2014: KEINE AHNUNG!


Lötscher/Schmidli/Lötscher

 

DEUTSCHLAND

2006 erarbeiteten Melanie Schmidli und Salome Lötscher die erste gemeinsame Produktion WHATEVER HAPPENED TO ALL THE HEROES in Berlin. 2013 setzten sie ihre Zusammenarbeit mit DER SCHÖNE UND DIE BIESTIN  fort, in Kooperation mit SRF2 und dem Museum der Kulturen Basel. 2013 arbeiteten sie ausserdem auch für Schmidlis Soloperformance MARIELLE, DIE EHRJUNGFRAU zusammen (ausgezeichnet mit dem Schweizer Theaternachwuchspreis Premio Preis 2012), S. Lötscher half ihr dabei als dramaturgisches Outside Eye und Autorin.

Ein Text von Salome Lötscher diente Schmidli und Judith Lötscher als Ausgangsmaterial während eines transdisziplinären Residenzaufenthaltes bei transform (Bern, Februar 2014). Hierbei untersuchten sie die Möglichkeit des interdisziplinären Arbeitens zwischen Performance und figurativer Malerei.

Im September 2014 arbeiteten sie erstmals als Trio für die Produktion "Garage Noir", dem Vorläufer von PAINT IT BLACK, zusammen. Diese Arbeit entstand im Auftrag der Sophiensaele für das Berliner Festival Männer in Garagen



mnemoy


SCHWEIZ (BASEL)/DEUTSCHLAND
Das Kollektiv mnemoy aus Basel und Hamburg schafft aus Stadt, Theater und neuen Medien fiktive Schichten, die sich über bestehende Orte legen. Dabei reflektiert es Wahrnehmung, entdeckt Gegenwartsdiskurse, schraubt diese weiter, lässt sich von ihnen verunsichern und überraschen.
BISHER IM ROXY 2017: FUTURE IS NOW


Martinez, Ursula

 

ENGLAND

Ursula Martinez ist Schauspielerin, Entertainerin und Kabarettistin. Auf typisch britische Weise verbindet sie in ihren Shows und Performances Unterhaltung mit Reflexion, Intelligenz mit Comedy. So funktioniert MY STORIES, YOUR EMAILS sowohl für ein Publikum, dass an zeitgenössischer Kunst interessiert ist, wie für Menschen, die einfach unterhalten werden wollen.

Bisher im ROXY 2017: My Stories, Your Emails (Dokumentartage Basel)


Monteiro Freitas, Marlene & Merk, Andreas

 

PORTUGAL/DEUTSCHLAND

Marlene Monteiro Freitas was born in Cabo Verde where she was co-founder and member of the dance group Compass and collaborated with the musician Vasco Martins. After her dance studies at P.A.R.T.S. (Brussels), at E.S.D. and at Fundação Calouste Gulbenkian (Lisbon), she developed a dance project with the community of Cova da Moura (Lisbon), entitled we will not have dance classes, we will rehearse.

Her creations include Of ivory and flesh – statues also suffer (2014), Paradise – private collection (2012-13), (M)imosa (2011), a project developed with Trajal Harell, François Chaignaud and Cecilia Bengolea, Guintche (2010), A Seriedade do Animal (2009-10), Uns e Outros (2008), A Improbabilidade da Certeza (2006), Larvar (2006), Primeira Impressão (2005). The common denominator of these works is openness, impurity and intensity. She worked with Emmanuelle Huynn, Loic Touzé, Tânia Carvalho, Boris Charmatz, among others. She is the co-founder of P.OR.K.

 

Andreas Merk was born in Germany, studied dance and theatre in Frankfurt (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst), Brussels (P.A.R.T.S.) and Switzerland (Scuola Teatro Dimitri). He appeared in productions by various directors and choreographers on stage and screen: Tomer Heymann, Idit Herman, Nicolas Steman, Falk Richter, Tania Carvalho, Inbal Pinto&Avshalom Pollak Dance Company, MataNicola, Noa Shadur, Marlene Monteiro Freitas, Richard Siegel amongst others.

bisher im roxy 2016: Jaguar (Theaterfestival basel)


Motus


ITALIEN
Motus wurde 1991 von Enrico Casagrande und Daniela Nicolò gegründet und ist heute eine der innovativsten und meistbeachteten Theatergruppen Italiens. In den letzten Jahren haben sie sich vor allem mit gesellschaftskritischen Performances einen Namen gemacht.
www.motusonline.com

bisher im ROXY
2016: MDLSX (Theaterfestival Basel)


Musikschule Birsfelden

 

SCHWEIZ (BASELLAND)

Die Musikschule Birsfelden wurde 1957 gegründet und ist die älteste Musikschule im Kanton BL. Inzwischen unterrichten 27 Lehrkräfte ca. 420 SchülerInnen. Sie ist aus der Gemeinde nicht mehr weg zu denken.

Zur Tradition gehören das Sommerkonzert und das Weihnachtskonzert in einer der Kirchen. Zahlreiche Vortragsabende sind im Laufe eines Schuljahres zu hören. Der Tag der offenen Tür erleichtert die Instrumentenwahl der neuen SchülerInnen. Lehrkräfte stellen sich und ihre Instrumente an Konzerten vor. Diverse Ensembles spielen an Gemeindeanlässen oder bereichern die Gottesdienste. Beliebt sind die Ständeli im Altersheim. Zahlreiche Privat- und Schulanlässe werden von SchülerInnen der Musikschule mitgestaltet. Seit ihrer Gründung haben hunderte SchülerInnen die Birsfelder Musikschule besucht. Für viele ist die Musik ein wertvolles Hobby, für einige zum Beruf geworden; allen gibt sie aber Lebensfreude und Lebenshalt.

 



Müller/Müller/Sanchez

 

SCHWEIZ (ZÜRICH)

Am Theater Neumarkt entstanden während der Direktion Weber/Sanchez zwei Soloabende des Trios Rafael Sanchez, Tobi und Mike Müller. Sanchez und Müller haben schon mehrmals an verschiedenen Theatern zusammengearbeitet. Tobi und Mike Müller kennen sich bereits seit den siebziger Jahren ziemlich gut, weil sie Brüder sind. Die bisherigen Produktionen des Trios ELTERNABEND und TRUPPENBESUCH sind Rechercheabende, für welche journalistische Vorarbeit, filmischer Schnitt und inszenatorische Erfahrung vonnöten war, sodass Mike Müller nur noch den Text auswendig lernen und das Kostüm pünktlich anziehen musste.
 



Majela, Sylvester Thamsanqa (Thami)

 

SÜDAFRIKA

Thami begann seine Kariere als Tänzer in einer Gemeinschaftsgruppe hauptsächlich mit afrikanischen Tänzen. 2006 begann er seine Ausbildung an der Tshwane University of Technology im Departement Tanz. Er wurde in klassischem Ballett, in Zeitgenössischem Tanz (Cunningham, Hourton, Graham techniques) und in African Dances und anderen Genres ausgebildet. 2008 erhielt er ein Stipendium, um am P.A.R.T.S (Performing Arts, Research and Training Studios) zu studieren, wo er seine Fähigkeiten in klassischem Ballett, Zeitgenössischem Tanz und Improvisation erweitern konnte. In dieser Zeit lernte er ebenfalls die europäischen Bewegungskulturen zum Beispiel von William Forsythe, David Zambrano und ROSAS kennen. Während seinem Studium erarbeitete er eines seiner Solo-Stücke MAGNIFIED PERSONA, das er in Beurseskouberg aufführte. 2011 kehrte er nach Südafrika zurück, um an Dada Mailos CARMEN zu arbeiten, das in Tel Aviv gezeigt wurde. Anschliessend wurde er Mitglied im Forgotten Angle Theatre Collaborative und ist noch immer Mitglied von FATC unter der Leitung von PJ Sabbagha. Er hat in verschiedenen Stücken als Tänzer mitgearbeitet, unter anderem in I THINK IT'S HAMLET, ONE NIGHT STAND von PJ Sabbagha in „Soritra“ von Gabi Saragnoffi, in BE STILL von Shanell Winlock, oder in SOMEWHERE OUT THERE, LIFE WAS SCREAMING  von Erik Languet. 2011 kreierte er ein weiteres Solostück mit dem Titel TRAFFIC(IN).



Markus&Markus


DEUTSCHLAND
Markus&Markus st ein Theaterkollektiv aus Hildesheim. Seit 2011 hat sich Markus&Markus einen Namen gemacht für eine ureigene radikale Form politischen Theaters. Ihre Aufführungen lösten öffentliche Debatten aus, in denen die Grenze zwischen Inszenierung und Realität völlig aufgelöst wurde. Dabei ist der Theaterkontext für ihren Zugriff auf die Realität entscheidend – die Brisanz entwickelt ihre künstlerische Praxis in der Konfrontation von Dokumentationen der Wirklichkeit mit der Bühne als Illusionsmaschine. Ihr erstes Stück POLIS3000: AUTONOMIA entstand 2011 im Theaterhaus Hildesheim und wurde mit dem Preis des Kapitalismusschredder-Festivals ausgezeichnet. Im Mai 2012 wurde Markus&Markus mit der Produktion POLIS3000: RESPONDEMUS zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen. Ihre dritte Produktion POLIS3000: ORATORIO entstand für den Freischwimmer 2012/13 auf Kampnagel Hamburg. Seit 2013 arbeiten sie an ihrer Ibsen-Trilogie, die mit PEER GYNT ihren Abschluss fand.


Das Morphologische Institut


SCHWEIZ (ZÜRICH)
Seit 2012 betreibt das morphologische Institut immer regelmässiger stattfindende Ausflüge in die Performance-, Tanz-, Theater- und Kunstweltwelt. Sie sind quasi freie Radikale zwischen den einzelnen Abteilungen und Szenen und Erforschen in ihrem Labor - zusammen mit ihren Freunden und Familien - einzelne Stämme, Syntaxe bis hin zu den kleinsten bedeutungs- und funktionstragenden Elementarteilchen. Beim Steueramt sind die treibenden Kräfte mit den Namen Heta Mutanen, Salome Schneebeli und Demian Wohler gemeldet.


Maier, Corinne

 

SCHWEIZ (BASEL)

Corinne Maier wurde in Basel geboren. Sie studierte von 2003 - 2009 in Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit Schwerpunkt Theater. Während des Studiums leitete sie eine Theatergruppe für Menschen mit Behinderung. Mit ihrer Inszenierung EIN LEICHENSCHMAUS wurde sie 2007 zu wildwuchs eingeladen. Mit dem Kollektiv magic garden brachte Corinne Maier im November 2011 die Performance DIAGNOSE DIAGNOSE am Schlachthaus Theater Bern heraus. Ihr neuestes Stück PAST IS PRESENT hatte im Januar 2013 an der Kaserne Basel Premiere und tourt im Moment durch Deutschland und die Schweiz, im August 2014 wird es am Festival Bunker in Ljubljana zu sehen sein und im Oktober die Produktion nach Bangladesch eingeladen.



magic garden

 

SCHWEIZ (BASEL)

Das Theaterkollektiv magic garden hält theatrale Vorträge zu philosophischen und sozialtheoretischen Themen. Unser Denken steht dabei im Mittelpunkt. Wie denken wir, was beeinflusst unser Denken, denken wir selbständig, wer denkt für uns etc. sind Fragen, die magic garden in seinen Arbeiten aufwirft. Das Kollektiv sucht nach gemeinsamen Denkprozessen mit seinem Publikum. Eine besondere Funktion trägt dabei der Fragebogen, der als Mittel zum kollektiven Denken eingesetzt wird. Er ermöglicht eine schriftliche, also geschützte und gleichzeitig entscheidende Mitsprache des Publikums. Die Zuschauenden beeinflussen den Aufführungstext und somit auch die Denkabläufe der Performer/innen Abend für Abend. Nach DIAGNOSE DIAGNOSE (2011), einer theatralen Lecture, die sich mit der Macht des weissen Kittels auseinandersetzt, folgen nun QUESTIONING (2014), eine reine Fragebogenperformance, die sich mit Vorurteilsbildung und dem Wissen, ohne etwas zu wissen, beschäftigt und SOUVENIR (2015), einem Abend über das Denkmal, das uns die Freiheit des Erinnerns strittig macht. 


 


www.magicgardening.net

BISHER IM ROXY
 2011: DIAGNOSE DIAGNOSE, 2014: QUESTIONING, 2015: SOUVENIR


Motimaru

 

DEUTSCHLAND

MOTIMARU wurde von Motoya Kondo (Japan) und Tiziana Longo (Italien) gegründet, zwei Tänzer, die im Studio von Kazuo Ohno in Japan trainiert haben. Beide leben heute in Berlin. Sie studierten beide fünf Jahre unter der Leitung von Yoshito Ohno, dem Sohn von Kazuo Ohno, und haben als Tänzer und Bühnenassistenten mit ihm gearbeitet.

Motimaru beabsichtigt die Essenz des Butoh zu fassen und erforscht auch den Balinesischen Tanz, Noh Theater, den Modernen Tanz und Sufi Tanz, um Überschneidungen zwischen dem Westen und dem Osten, dem Antiken und dem Modernen zu finden, welche sich in einer kontinuierlichen Linie durch Kulturen erstreckt, die mit der Natur verwurzelt sind.

 



machina eX

 

DEUTSCHLAND

machina eX macht Com­pu­ter­spiel­thea­ter, Point 'n' Click Adven­tures in lebens­ech­ter Grafik. Anstatt mit Bild­schirm und Tas­ta­tur wird bei uns mit Räu­men, Objek­ten und Menschen gespielt.  Unsere Zuschauer wach­sen zu Spiel­er­grup­pen zusam­men und erschliessen sich die Geschichte durch das Lösen von Rätseln.Wir gestal­ten ein immer­si­ves Erleb­nis irgendwo zwi­schen Com­pu­ter­spiel, Thea­ter und inter­ak­ti­ver Instal­la­tion.  Durch ein kom­ple­xes Sys­tem von Sen­so­ren, Elek­tro­nik und Com­pu­ter­pro­gram­men schaf­fen wir inter-reaktive Räume, in denen die Geschich­ten spiel­bar wer­den. Gemein­sam tau­chen die Spiel­er­grup­pen in die Welt des Spiels ein und fin­den sich inmit­ten der Hand­lung wie­der, die ohne deren Initia­tive nicht vor­an­schrei­tet: Sie fol­gen den PerformerInnen – den Com­pu­ter­spiel­fi­gu­ren – durch die lebens­echt gestal­tete Räume, unter­su­chen Schub­la­den und Schränke, lösen die Rät­sel und tref­fen Ent­schei­dun­gen, die Ereig­nisse aus­lö­sen und den Fort­gang der Geschichte wesent­lich beeinflussen. Die 2011 für das Fes­ti­val 100° Ber­lin ent­wi­ckelte mobile Dysto­pie 15.000 GRAY wurde mit dem Jury Preis des Fes­ti­vals aus­ge­zeich­net und unter ande­rem zum Fes­ti­val Impulse nach Düs­sel­dorf, zum Best-OFF-Festival der Stif­tung Nie­der­sach­sen nach Han­no­ver, zum Körber-Studio Junge Regie nach Ham­burg und zum Donau­fes­ti­val nach Krems ein­ge­la­den. 2012 wurde das Medi­en­thea­ter­kol­lek­tiv machina eX in Part­ner­schaft mit dem FFT Düs­sel­dorf für das Resi­denz­pro­gramm DOPPELPASS der Kul­tur­stif­tung des Bun­des ausgewählt.





Monten, Joshua

 

SCHWEIZ (BERN)

Joshua Monten wuchs auf in der Nähe von New York City und studierte Literatur und Ethnologie an der Duke University. Er tanzte im Berner Ballett, am Stadttheater Heidelberg, als Gasttänzer am Theater Freiburg und Staatstheater Nürnberg und freischaffend mit Choreographen wie Stijn Celis, Hofesh Shechter, Juha Marsalo, Doug Varone, Irina Pauls, Konstantinos Rigos, Teresa Rotemberg und Tino Sehgal. Montens Karriere als Choreograph begann mit einem kurzen Handlungsballett mit dem Namen DIE WAHL VON KARDINAL RATZINGER ZUM PAPS BENEDIKT XVI., das 2007 Finalist am Hannoverschen Choreographen Wettbewerb wurde. Danach folgten mehrere choreographische Aufträge von Berner Ballett, Ballet National du Rhin, Staatstheater Nürnberg, Theater Konstanz, Theater Bonn, Opéra Théâtre Saint-Étienne, Opéra National de Lorraine, The Yard (USA), Theaterhaus Gessnerallee, Theater Biel/Solothurn, Schweizer Tanztage, Art Basel und Tanzfestival Steps. Seine Arbeiten wurden auf Arte, Mezzo und vom Bayerischen Rundfunk übertragen. 2012 gründete Joshua Monten sein eigenes Tanzensemble, wofür er ABOUT STRANGE LANDS AND PEOPLE und DELIRIO AMOROSO schuf, die in zahlreichen Theatern in der Schweiz, Deutschland und Österreich zu sehen waren und sind. Weitere Informationen und Pressespiegel zu Montens früheren Arbeiten befinden sich auf der 



Mesh

 

SCHWIEZ (BASEL)

MESH guckt gerne Filme, entwickelt dann eigene Fassungen und interpretiert, verkitscht und vertont diese nach eigenem Gusto und mit Liebe zum Detail. Das Ergebnis nennt MESH LiveFilmHörSpiel. Nicht alle Helden des Originals retten ihren Status in die MESH-Version hinüber. Manche werden radikal gestrichen, oder komplett neu geschrieben. MESH nehmen Rollenklischees aufs Korn und ermöglichen so einen Perspektivenwechsel. MESH sind Emilia Haag und Sibylle Mumenthaler. MESH macht alles selber, schreibt die Fassung, macht Striche, spielt jede Rolle, egal ob Mann ob Frau, gross oder klein, Typbesetzt oder nicht. Bisher sind sieben LiveFilmHörSpiele entstanden: NOSFERATU RELOADED, LOUISE+THELMA, TIME OF MY LIFE, CHANCE OF HIS LIFE, SWISS UP YOUR LIFE, DAS BOOT und PRETTY WOMAN.



Nikitin, Boris

 

SCHWEIZ (BASEL)

Boris Nikitin, 1979 geboren, ist Theaterregisseur - und autor, Installationskünstler und Leiter des Basler Festivals It’s the real thing - Basler Dokumentartage. Fast alle seine Arbeiten drehen sich um die Konstruktion, Darstellung und Verdoppelung von Realität und Identität. Dabei spielen sie mit den Grenzen zwischen Performance und Theater, Illusion und Dokumentarischem, offensivem Dilettantismus und schauspielerischer Virtuosität. In seinen letzten Projekten beschäftigt sich Nikitin vermehrt mit dem Verhältnis Krankheit und Kunst. Er entwickelte 2015 für das Projekt X-WOHNUNGEN ATHEN eine Rauminstallation und ein Video im Sterbehospiz Asylo Aniaton. Auch sein jüngstes Projekt HAMLET, das im Herbst 2016 uraugeführt wurde, beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Krankheit und Realität.

www.borisnikitin.ch/de/projekte

Bisher im ROXY
2017: Martin Luther Propagandastück (Dokumentartage Basel)


Noble, Kim


ENGLAND
Kim Noble ist Künstler, Performer und Komiker, mit Preisen bedacht und von Kritikern gelobt. Sein multidisziplinärer Ansatz hat ihn sowohl ins Theater, in die Kunst als auch zum Fernsehen, zu Film und zur Comedy geführt. Er gewann den Total Theatre Award beim Edinburgh Festival. Er war ein Teil des Kunst-Comedy Duos Noble&Silver, Preisträger des Perrier-Awards beim Edinburgh Festivals und nominiert für den BAFTA-Preis. Er spielt vor vollem Publikum, im Theater oder in Galerien. Kim Nobles künstlerische Arbeit bedient sich der Provokation und des Humors, um den Zustand menschlicher Beziehungen auszuloten: in Themen wie Tod, Sexualität, Gender und Religion wird mit trockenen komödiantischer Zugriffen herumgestochert, was zugleich als Tragödie und Absurdität daherkommt.
mrkimnoble.com

Bisher im ROXY
2017: You're Not Alone (Dokumentartage Basel)


Nill, Ursula (Basel)

Ursula Nill geboren in Basel erhielt ihre Tanzausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und im Austausch an der Theaterschool in Amsterdam. Sie arbeitet als Tänzerin und Performerin u.a. für Barbara Fuchs/Tanzfuchs Produktion, Karin Beier/Schauspiel Köln, Angie Hiesl Produktion.
„Recherche#1“ gehört zu ihren frühen Arbeiten. In den folgenden Jahren sind einige Abendfüllende Stücke entstanden zuletzt das Solo „SCHICHTEN“. Nill beschäftigt sich wie der Körper in verschiedenen Zusammenhängen verstanden wird und wie sich dieses Verständnis in diese Körper einschreibt. Mit ruhigen und präzisen Arbeiten stellt sie diese Einschreibungen aus und kreiert einen Rahmen, der sich den üblichen Erwartungshaltungen widersetzt. 2016 beendete sie ihren Master in Choreografie an der Stockholm University oft he Arts (DOCH).

bisher im roxy 2016: mixed pickles #6


Nedd, Jeremy (Basel)

Geboren in Brooklyn, New York. Er ist Tänzer, Choreograf und Sound Designer. Nach dem Abschluss seines Studiums am SUNY Purchase College in New York hatte er die Möglichkeit mit vielen unterschiedlichen Choreografinnen und Choreografen aus NYC zusammenzuarbeiten, u.a. mit Kyle Abraham. Für seine Arbeit mit ihr in „the radio show“ erhielt er den „New York Dance and Performance ‚Bessie’ Award“. Seit 2010 lebt Nedd in Europa, wo er an der Dresdner Oper (bis 2012) und seither beim Ballett Basel (bis 2016) fest engagiert ist. Als Tänzer interpretierte er u.a. von Forsythe, Kylian, Thoss, Ekmann. Seine choreografischen Arbeiten präsentierte Nedd sowohl in Dresden im Rahmen der „Jungen Choreografen“, am Theater Basel bei den „Dance Lab“ Produktionen und im Theater ROXY im Rahmen des Nachwuchsformats Mixed Pickles.



Neue Dringlichkeit (Zürich)

Das Zürcher Kollektiv NEUE DRINGLICHKEIT, hat sich dem Versuch verschrieben, die Rahmen „Kunst“ und „Politik“ und „Leben”, aber auch die Disziplinen-Rahmen innerhalb der „Kunst“ aufzuweichen, zu überlagern, zu brechen. Das Kollektiv entstand 2010 als Reaktion auf die vom Schweizer Stimmvolk angenommene „Ausschaffungsinitiative“ und die ihr vorangegangene Plakatkampagne, die MigrantInnen als „schwarze Schafe“ und „Vergewaltiger“ kriminalisierte. Derzeit besteht sie aus AbsolventInnen und Studierenden aus den Bereichen Theater, mediale Künste, Theorie, Physiotherapie, Filmwissenschaften, Textilingenieurwesen und prekär beschäftigten Kulturschaffenden und AktivistInnen. Inzwischen hat sich zwar ein fester Kern herausgebildet, aber wenn Projekte entstehen, dann durch Teilgruppen: Menschen, die sich mit NEUE DRINGLICHKEIT verbunden fühlen und ein gemeinsames Interesse haben, entwickeln eine Idee und führen sie aus. Sie arbeiten für NEUE DRINGLICHKEIT. Eine Kontinuität besteht darin, dass die Projekte antihierarchisch realisiert werden und jeder sich gleichberechtigt mit seinen Fähigkeiten und Interessen und Lüsten einbringt. Es werden Aufgaben verteilt, aber es gibt keine Leitung. Formen der kollektiven Autorschaft werden untersucht.

nd-blog.org

BISHER IM ROXY: 2015 NEUE MÄNNLICHKEIT


Ndombasi, Diego (Basel)

Ndombasi ist ursprünglich Malier und wurde in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Nach der Grundausbildung am RDCongo, machte er auf Mali Abitur mit Schwerpunkt Elektrotechnik. Anschliessend begann er eine audiovisuelle Berufsbildung an der Filmschule Film Partner. Im Jahr 2009 beginnt er seine Arbeit als Video-Monteur und Kameramann bei dem malischen TV-Sender Africable-télévision. Um seine technischen Fähigkeiten im gleichen Berufsfeld weiterzuentwickeln besuchte er 2010 das Seminar Journaliste Reporter d’Images (JRI) von der Deutsche Welle Akademie. Im gleichen Jahr wurde er Korrespondent für das ZDF. Seit 2012 lebt er in Basel (CH). 

 

Bisher im roxy 2015: in erwartung europas


:objective:spectacle (DE)

Unter dem Label :objective:spectacle: erarbeiten Christoph Wirth, Clementine Pohl, Victor Lénoble und Olivier Veillon Theaterkonzepte, die zwischen Klangkunst, Happening und Installation changieren. Inspiriert von den Ideen der Avantgarde, experimentellem Noise und Architektur befragt die Gruppe die Funktionsmechanismen des Theaters und des Spektakulären. CLAP. entsteht in Zusammenarbeit mit dem französischen Netzwerk L'OUTIL und dem New Yorker Komponisten Bryan Eubanks.

 

bisher im roxy 2015: clap. (Treibstoff theatertage)


Papst, Anna (Zürich)

Jahrgang 1984, wuchs in Nänikon bei Zürich auf. Die Autorin und Regisseurin arbeitete als Regieassistentin am Theater Basel mit Rafael Sanchez und Sebastian Nübling, sowie am Public Theatre in New York City für Richard Foreman und Anne Bogart. Sie schloss 2011 ihr Regiestudium an der Zürcher Hochschule der Künste ab, wo sie unter anderem die Uraufführung der Kurzoper „Lilofee“ inszenierte. In der Spielzeit 2010 inszenierte sie ihr eigenes Stück „Die Schläferinnen“ am Theater am Neumarkt in Zürich. Mit dem Kollektiv papst&co. erarbeitete sie „Der Teich oder Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen“ nach

Robert Walser, das 2012 u.a. im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und im Theater

Tuchlaube Aarau aufgeführt. wurde. Ihr Stück „Die Gottesanbeterin“ wurde im März 2013 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. In der Spielzeit 2014 inszenierte sie am Theater Tuchlaube Aarau „PlayBack“: ein Tanztheater mit einer Schulklasse, und am Zürcher Theater Spektakel „Stadtmusikanten“: ein autobiographisches Stück für vier Musiker. Mit „Musik erzählt“ inszenierte sie ihre erste Arbeit an der Philharmonie Luxemburg. In der Spielzeit 2014/2015 wird sie u. a. an der Kaserne Basel und am Theater Winkelwiese Zürich

tätig sein.

Bisher im Roxy 2016: EIN KIND FÜR ALLE


prost×zeit

prost×zeit wurde 2001 von Basler Germanistikstudentinnen und -studenten gegründet und realisierte zunächst regelmässig experimentelle Performances, szenische Interventionen, Lesungen und Hörspiele auf der Basis einer breiten, meist kanonischen Quellenlage. Seit 2011 versteht sich prost×zeit als Produktions-Kollektiv für Theaterformate. Zum Kernteam von prost×zeit gehört das Regie-Duo Michael Steiner und Andy Tobler sowie die Schauspielerin Kathrin Veith. Je nach Projekt zieht das Kernteam zur Realisation weitere Künstler oder Laien hinzu. Die treibende Kraft hinter allen Projekten von prost×zeit ist ein Interesse an gesellschaftlichen Diskursen und sozialen Problemfeldern sowie eine Lust am szenischen und gemeinschaftlichen Experiment. Daraus entsteht philosophisches Pop-Theater:

1. Alltag: Wir greifen Themen auf, die einer breiten Öffentlichkeit durch mediale Vermittlung oder aus Alltagserfahrungen gut bekannt sind und unterziehen diese Themen mit den Mitteln des Theaters einer kritischen Vertiefung.

2. Philosophie: Wir greifen dabei regelmässig auf entsprechende philosophische Diskurse oder Standartwerke zurück und setzen diese mit dem "Alltagswissen" in Beziehung.

3. Fun: Bei aller Kritik darf uns die Unterhaltung nicht zu knapp kommen: PhiloPop ist Theater, das Spass macht!

www.prostxzeit.com

BISHER IM ROXY
2014: SOME GIRLS


PROJEKT SCHOORIIL

Seit 2013 produzieren, inszenieren und spielen die beiden Basler Schauspielerinnen Anne Haug und Melanie Schmidli als Duo PROJEKT SCHOORIIL eine serielle Spätabendshow in den Sophiensaelen Berlin. PROJEKT SCHOORIIL beschäftigt sich, anhand des Versuchs der Herstellung eines Show Reels, mit der Schauspielprofession aus einer feministischen Perspektive,  den im Berufsfeld der Schauspielerei herrschenden Gesetzen und Regeln und den Mechanismen des zeitgenössischen Eigenmarketings.


Pergoletti/Schmocker

Die Formation Pergoletti/Schmocker wurde von den beiden Schauspielerinnen Grazia Pergoletti und Lea Schmocker ins Leben gerufen. Beide sind in Basel aufgewachsen und haben sich dort im Jugendtheater zum ersten Mal getroffen. Danach kreuzten sich ihre Wege immer wieder. Beide verfolgten die Arbeit der anderen über Jahre mit Interesse, doch nur aus Distanz. 2012 entstand dann die Idee, sich zusammen zu tun, um ein eigenes Projekt zu realisieren. Und zwar eines, das den Ausgangspunkt bei sich selbst - den Schauspielerinnenpersönlichkeiten - hat. Hinterfragt werden sollen die Mechanismen von Erfolg und die gängigen Produktionsstrukturen im Theater, die vor allem während des Probenprozesses zur Disposition gestellt werden sollen. 
Darüber hinaus gibt es zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern zahlreiche Verbindungen: so haben Lea Schmocker und Linda Best am Theater in Erlangen zusammen gearbeitet, waren Grazia Pergoletti und Linda Best zur gleichen Zeit als Gäste bei der Truppe Far A Day Cage engagiert, arbeiten Renate Wünsch und Grazia Pergoletti schon seit zwei Jahrzehnten zusammen beim Theater Club 111 in Bern, sind Lea Schmocker und Michael Glatthard aktuell (2014) mit einer Dramenprozessor-Produktion auf CH-Tournee, um nur einige Verflechtungen zu nennen. WEGEN GROSSEN ERFOLGS ist nun das erste gemeinsame Projekt in der Konstellation Pergoletti/Schmocker.
BISHER IM ROXY 2014: WEGEN GROSSEN ERFOLGS


PULP.NOIR

Die Gruppe pulp.noir wurde 2004 von Thomas Fischer und Julia Morf gegründet und
erkundet seither in zahlreichen szenischen, installativen und performativen Arbeiten die Absurdität des Lebens, um sie einem vielseitigen Publikum aus den Bereichen Theater, Kunst, Konzert und Film zugänglich zu machen. Zentral für die Umsetzung der meist ambivalenten Themen sind bizarr-surreale Assoziations- ketten aus Sprache und Gesang, Schrift und Bild, Geräusch und Musik, die zwar entlang einer komponierten Struktur ablaufen, aber improvisatorisch und interaktiv ausgeführt werden. pulp.noir hat mit dem dritten Projekt Jitterbug den schweizerischen PREMIO-Wettbewerb (2006) gewonnen und war mit der vierten Arbeit Bad Blood Gewinner des Jurypreises am ARENA-Festival in Erlangen (2008). Für den Flm-Soundtrack Trapped, produziert mit der Gruppe pulp.noir, wurde Thomas Fischer der SUISA-Filmmusikpreis (2013) verliehen.


Bis heute hat pulp.noir zwölf Produktionen realisiert: Remix Kafka (04), Deacon Blues (05), Jitterbug (06), Bad Blood (07), Dead Sync (08), iscapes 1 (09), iscapes 2 (10), matchcuts 1, iscapes 3 (12), filmtrek 1 (13), Signal to Noise (14) und filmtrek 2 (14).



Peng! Palast

PENG! Palast wurde 2008 von Dennis Schwabenland und Benjamin Spinnler in Bern gegründet. Seit 2009 gehört auch Christoph Keller als festes Mitglied zur Gruppe. PENG! Palast entwickelte 2008 & 2009 die Stücke „Hamlet MASSIV“ und „and now go home and change your underpants“. Mit dem Projekt „Woyzeckmaschine“ (2009 – 2010) gewann PENG! Palast 2009 den renommierten Schweizer Nachwuchspreis für Theater und Tanz PREMIO. Die Inszenierung „Götter der Stadt oder Die 120 Tage von Sodom“ (2010) feierte Ende September 2010 im Schlachthaus Theater Bern Premiere. Ende 2010 wurde PENG! Palast in Würdigung ihres mit grosser Professionalität und beachtlichem Erfolg umgesetzten Anliegens, junge Leute für das Theater zu begeistern, mit dem Jugendpreis der Burgergemeinde Bern ausgezeichnet. Mit dem Stück „the holycoaster s(hit) circus“ (eine internationale Ko-Produktion mit dem Machol Shalem Dance House Jerusalem) wurde PENG! Palast im Jahrbuch der Fachzeitschrift TANZ von einem Kritiker als Kollektiv des Jahres genannt.

 

www.pengpalast.de

BISHER IM ROXY:
2015 Fight! Palast


PiktoPanoptikum

PiktoPanoptikum ist ein Ensemble von Künstlern und Figurentheatermachern. In unterschiedlichen Konstellationen haben die Beteiligten Stücke kreiert, die im deutschsprachigen Raum aufgeführt wurden und werden. Aus den Ideen Einzelner entstehen neue Stücke in der Gruppe. Wenn es erforderlich ist, werden weitere Spezialisten hinzu gezogen, wie zum Beispiel Theaterpädagogen oder eine Expertin für das Philosophieren mit Kindern.

 

 

 

www.startnext.com/madurer

Bisher im roxy 2015: eine welt für madurer (wildwuchs festival)


Die Rabtaldirndln

Die Rabtaldirndln sind ein steirisches Theaterkollektiv, das seit 2003 besteht und in fünfköpfiger Dauerbesetzung Performances und Theaterproduktionen entwickelt, die sowohl in Stadt, Land und Ausland gespielt werden. Alle Stücke sind Eigenproduktionen und werden sowohl künstlerisch als auch produktionstechnisch selbstständig vom Theaterkollektiv gemeinsam erarbeitet und abgewickelt. Die meisten Stücke werden als Koproduktionen bzw. Kooperationen mit nationalen und internationalen Theaterhäusern und Festivals im deutschen Sprachraum entwickelt, wobei Produktions- und Probenphasen vorwiegend in Graz stattfinden. So premierte beispielsweise AUFPLATZEN (2009) im Rahmen des Freischwimmerfestivals an den Sophiensaelen Berlin. BERGE VERSETZEN (2011) am Pathos Theater München, SCHWARZE WOLLE (2013) im brut Wien, EINKOCHEN beim Festival der Regionen OÖ (2013), PICKNICK MIT ERSCHEINUNG (2013) und DIE MOBILE AMBULANZ (2014) beim Sommerszene Salzburg Festival. Die aktuelle Produktion DU GINGST FORT (2015) wurde im brut Wien urauffgeführt. Zuletzt gewannen sie mit ihrer Produktion EINKOCHEN den Best-Off Styria Hauptpreis.



Röthlisberger, Anna

Die Tanzprojekte der Anna Röthlisberger Co. bringen eine einmalige Konstellation aus weitgereisten Bühnenprofis zusammen. Mit den Universen unterschiedlicher Menschen werden dabei neue Möglichkeiten des tänzerischen Ausdruckes ausgelotet und ungewohnte Körperbilder erprobt. In Zentrum stehen choreografische Recherchen, die einen künstlerischen Austausch zwischen den einzelnen Medien, Menschen und Kulturen fördern. Die Projekte der Anna Röthlisberger sind Pionierarbeiten, die sich national und international durchsetzen konnten. Der Choreografin Anna Röthlisberger wurde 2012 der Kunstpreis des International Lions Club Basel verliehen. „Die Kunst und Herausforderung sehe ich darin, mit den Universen unterschiedlicher Menschen, ihren Bewegungsformen und deren Körpervoraussetzungen zu arbeiten, um damit die eigene Tanz-Ästhetik zu etablieren. Diese fordert Authentizität und Transparenz. Es sind letztendlich ‚erarbeiteteʼ Atmosphären, die mich interessieren und wiederum unterschiedliche Ebenen des Tanzes berühren, wie auch die Darstellerinnen selbst auf eine Reise zwischen Erlerntem und Unbekannten mitnehmen. Dabei ermutige ich die Menschen oft einen Schritt über ihre eigenen Grenzen hinaus zu wagen." (Anna Röthlisberger)

www.röthlisberger.com/company.html

Bisher im Roxy
2000: Schnee von heute, 2001: Matchball, 2005: Unter dem Mond, 2008: Pez y Pescado, 2010: Brain Game. 2012: Vents souterrains, 2013: ALMOST_ALWAYS


Rajkovic, Natasa

Natasa Rajkovic, geboren 1966, studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Zagreb. Nach Tätigkeiten als Übersetzerin und Autorin für das kroatische Nationalradio arbeitete sie 1993 als Dramaturgin, u.a. mit Bobo Jelcic. Ihre erste gemeinsame Inszenierung war Die Fremdenführerin von Botho Strauss, danach folgte Die Garagen von Jakob Arjouni am Theater Gavella in Zagreb. 1995 inszenierten sie Woyzeck am Kroatischen Nationaltheater von Varasdin. In ihren Inszenierungen lotet Rajkovic das Verhältnis von Theater und Realität aus. Dabei deckt sie immer wieder die Fragilität der Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit auf. Bei den Stückentwicklungen spielen persönliche Geschichten der beteiligten Schauspieler oder Laiendarsteller, mit denen sie oft zusammenarbeitet, eine ebenso wichtige Rolle, wie die detailreichen Alltagsbeobachtungen von Rajkovic. So entsteht eine ganz eigentümliche Dramaturgie des Alltags, die das Besondere des vermeintlich Gewöhnlichen herausarbeitet. 2006 wurde das mit Bobo Jelcic entwickelte Stück „S druge strane – Auf der anderen Seite“ in Kroatien zum Stück des Jahres gewählt und 2007 auch in Berlin und Wien gezeigt. 2008 wurde die Produktion „Fast sicher“, ebenfalls eine gemeinsame Arbeit mit Bobo Jelcic, am Theater Neumarkt in Zürich uraufgeführt. Rajkovic erhielt 2007 den Veljko Maricic Award. 2011 war sie mit der Produktion „Izlog – Schaufenster“ beim Festival Theaterformen in Braunschweig zu Gast.

Bisher im Roxy 2013: NOSTALGIJA | HEIMWEHE | BIRSFELDEN (CULTURESCAPES 2013)


Ramer, Romana

Romana Ramer aus Basel absolvierte ihre Ausbildung zur Bewegungspädagogin an der Gymnastik Diplom Schule (GDS/IfB) in Basel. Danach studierte sie an der Tanzakademie balace1 in Berlin Zeitgenössischen Bühnentanz. Als Tänzerin arbeitete Romana Ramer 2007 mit Rebecca Fratini/Janine Joyner für die Tanztage Berlin. Mit der Company N-N realisierte sie Stücke am Stadttheater Kempten und am Münchner zwanziginfünf Festival. In Basel konnte Romana Ramer in unterschiedlichen Kollaborationen auf sich aufmerksam machen, u.a. bei „bewegt, Nathalie Fossard“ und „Nachtgeschwister“ (in Zusammenarbeit mit Zoe Gyssler). Ab 2013 Arbeitete sie mit Markéta Kuttnerová für verschiedene Performances in Prag und der Schweiz. Romana Ramer performt am meisten und am liebsten an ungewöhnlichen Orten, draussen und drinnen, und liebt die Nähe zum Publikum.
Bisher im Roxy 2014: Mixed Pickles #1 


Roller, Jochen

Jochen Roller, geboren 1971 in West-Berlin, studierte nach einer klassischen Ballettausbildung Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen und Choreografie am Laban Centre London. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Choreograf. Bislang entstanden über 50 Arbeiten für Bühnen, Galerien, Mode und Film. Seine Bühnenproduktionen touren in Europa, Nahost, Asien und in der Pazifikregion. Die dreistündige Solo-Trilogie „perform performing“ (2002-2004) wurde 147 Mal aufgeführt, tourte in über 12 Länder und wurde 2009 vom Auktionshaus Christie’s in Hamburg versteigert. Seit 2004 steht Roller auf der Liste der 50 wichtigsten Choreografen des Goethe-Instituts. Von 2007 bis 2010 kuratierte Roller das saisonale Tanzprogramm von Kampnagel Hamburg. In dieser Zeit gründete er zusammen mit Anne Kersting das jährliche Live Art Festival, dessen künstlerischer Leiter er 2009 und 2010 war. Als Dramaturg war Roller unter anderem für die Choreografen Angela Guerreiro (Hamburg), Joavien Ng (Singapur) und Jecko Siompo (Jakarta) tätig. Für Martin Nachbar, Thomas Lehmen, Matthias von Hartz, Ami Garmon und Gintersdorffer/Klassen arbeitete er als Tänzer und Performer.

www.jochenroller.de

 

BISHER IM ROXY 2014: Let’s dance! – Get your Freak On 2015: I won't dance! (tanzfest basel), THEM AND US

 



Ratnamohan, Ahilan

Der Sportler, Theatermacher und Performer Ahilan Ratnamohan wollte ursprüngllich eine Karriere als Profi-Fussballer machen und spielte nach seinem Filmstudium in Sydney und Amsterdam in der Semi-Profiliga in Holland, Schweden und Deutschland. Nun kreiert er Theater-Performances, die er mit unorthodoxen Formen erarbeitet und die von Sport, Film und Sprache inspiriert sind und hat damit einen ganz eigenen Stil des „Fussball-Tanztheaters“ entwickelt. Mit der Produktion „Michael Essien, I want to play as you...“ arbeitete er 2013 mit einer Gruppe afrikanisch stämmiger Fussballspieler zusammen, die in die Niederlande gekommen waren, mit der Hoffnung dort eine Karriere zu machen. Die Produktion tourt seit 2013 erfolgreich durch die Niederlande, Deutschland, England und Belgien. Ratnamohan hat mit verschiedenen Compagnien und Künstlern aus Sydney zusammengearbeitet, dazu gehören Urban Theatre Projects, Branch Nebula, Legs on the Wall, P AC T, P Y T, Theatre Kantanka, Martin del Amo und Campbelltown Arts Centre. Er performte in Jochen Rollers „Trachtenbummler“ im Rahmen von Tanz im August und kreierte das Fussball-Tanz-Solo, „SDS1“. 



Schulte, Miriam Coretta (Basel)

Studierte in Hildesheim, Gießen, Paris 8 und Paris X Nanterre. Sie arbeitet mit Tanz, weil sie immer wieder beeindruckt ist vom Potenzial von Körpern und wie dieses mithilfe von absurden Zuspitzungen oder Fiktion betont werden kann.
BISHER IM ROXY 2017: A NIGHT CALLED LAYLA


Seedig, Sylvana

Sylvana Seddig, 1985 in Köln als Deutsch-Griechin geboren, studierte zeitgenössischen Tanz an der ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten, Arnhem. Sie spielt, tanzt und choreografiert aktuell an der Volksbühne Berlin („Die 120 Tage von Sodom“ Regie: Hans Kresnik, 2015), dem Thalia Theater Hamburg (Choreografische Mitarbeit „Schnee“ Regie: Ersan Mondtag, 2016), dem Schauspiel Frankfurt („Iphigenie“ Regie: Ersan Mondtag, 2016) und dem Theater Heidelberg („Pym“ Regie: Hans Kresnik, 2016). In der Februar-Ausgabe 2016 der Fachzeitschrift TANZ wurde Sylvana Seddig als „Newcomer“ ausgezeichnet. Sylvana Seddig tanzte bei nationalen und internationalen Choreografen und Kompanien wie Jens van Daele, Andrea Boll/Hans Hof Ensemble, dem Staatstheater Saarbrücken, Fresco Dance Group, DO-Theater, Kaiser/Antonino, Joshua Monten, Helder Seabra und dem Kölner Analogtheater/Daniel Schüßler. 2009 erhielt sie das Nachwuchsstipendium der Kunststiftung NRW und gastierte bei der Batsheva Dance Company. Eigene abendfüllende Arbeiten wurden im Roten Salon der Volksbühne, dem Theater im Ballsaal Bonn und dem tanz.tausch festival im Lofft Leipzig gezeigt.
Bisher im ROXY: 2016: MIXED PICKLES#5


Soom Project

SOOM ist ein Künstlerkollektiv aus verschieden Beteiligten aus den Bereichen Tanz, Musik, Schauspiel und Video. Kern des Kollektivs bilden Deborah Gassmann und Hyun Jin Kim.

Deborah Gassmann wurde 1982 in Luzern geboren. Nachdem sie sich 2003/2004 zunächst dem Studium der Philosophie- und Theaterwissenschaften an der Universität Bern widmete, wechselte sie 2004 in die Ausbildung als Bühnentänzerin der Folkwang Hochschule Essen und erlangte 2008 ihren Abschluss. Sie arbeitete mit verschiedenen Choreographen, Performer und Filmemacher, wie Irina Loretz, Lior Shneior, Stefan Brinkmann, Rodolpho Leoni, Werner Nekes, Angie Hiesl und Ben J. Riepe. Seit 2012 arbeitet sie mit Hyun Jin Kim als freischaffende Tänzerin und Choreographin in Luzern.

HyunJin kommt aus Seoul (Südkorea). Sie studierte am Seoul Institut of the Arts und Folkwang Hochschule in Essen. Sie arbeitete mit verschiedenen Choreographen wie Henrietta Horn, Chikako Kaido und Ben J. Riepe zusammen. Sie war Mitglied im Folkwang Tanzstudio und der Ben J. Riepe Company. Seit 2005 choreographiert sie auch eigene Stücke. Seit 2012 arbeitet sie mit Deborah Gassmann als freischaffende Tänzerin und Choreographin in Luzern.
soomproject.com

Bisher im ROXY: 2016: DIE JAGD (Tanzfaktor)


Strößenreuter, Judith

Sie studierte von 2000-2004 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Während ihrer Engagements am Deutschen Theater, dem Berliner Ensemble, der Schaubühne und dem Theater Basel arbeitete sie mit Regisseuren wie Peter Zadek, Robert Wilson, Tomas Ostermeier, Yael Ronen und Calixto Bieto zusammen. Neben ihren Engagements als Schauspielerin arbeitet sie in interdisziplinären Projekten unter anderem dem Künstler*innenkollektiv Mixed Pickles und der Tänzerin Sylvana Seddig zusammen.
Im ROXY: 2016: MIXED PICKLES #5


Skart

SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) sind Philipp Karau und Mark Schröppel, die sich im Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennengelernt haben und gemeinsam multimediale, von bildender Kunst ebenso wie von elektronischer Musik geprägte Theaterprojekte verwirklichen. In wechselnder Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlern kultivieren sie eine collagierende Arbeitsweise. SKART-Stücke sind irritierend-herausfordernde Bilder- und Textreigen, die sich sowohl an tradierten Klischees, als auch am kollektiven, (pop-) kulturellen Gedächtnis Westeuropas abarbeiten um gängige Sehgewohnheiten zu hinterfragen. Ihrer Ästhetik ist ein gebrochener und lustvoller Rock ‘n‘ Roll- Habitus inhärent, der von Jugendkulturen genauso beeinflusst ist, wie von den historischen Avantgarden und der Pop Art.

www.skartskart.com

bisher im roxy 2015: lucky strike


Schauplatz International

Schauplatz International wurde 1999 gegründet. Seit 2001 besteht die Gruppe im Kern aus Anna-Lisa Ellend, Albert Liebl, Lars Studer und Martin Bieri (bis 2014) und arbeitet regelmäßig mit anderen Künstlern zusammen. Die Gruppe agiert von Bern und Berlin aus und hat in den vergangenen 15 Jahren an vielen Festivals und Gastspielhäusern, Staats- und Stadttheatern gastiert. Dabei sind über 50 Stücke, Performances, Aktionen, Filme und Hörspiele entstanden. 2012 erschien im transcript-Verlag unter dem Titel «Neues Landschaftstheater» eine Monographie über Arbeiten der Gruppe. 

www.schauplatzinternational.net

bisher im roxy 2015: fundamentalisten (culturescapes island)


Sanjugodo

Sanjugodo ist ein interdisziplinäres Kunstkollektiv, gegründet von Kihako Narisawa und Jeremy Nedd. Die beiden Tänzer, Choreografen und Designer haben sich getroffen, um ihre gemeinsamen Interessen für performative Arbeiten, zu teilen, die das Genre hinterfragen und herausfordern. Dieses Ideal versucht Sanjugodo zu erreichen, indem sie Arbeiten entwickeln, die Künstler aus unterschiedlichen Feldern zusammenführen. Neue Einflüsse und Austausch erlauben es, die Erfahrung des künstlerischen Prozesses zu leiten. 

bisher im roxy 2015: mixed pickles #4


Sengebusch, Ute

Ute Sengebusch wurde 1980 geobren und studierte Schauspiel an der Hochschule Zürich Musik und Theater und schloss 2003 mit dem Diplom ab. Sie arbeitet freischaffend als Schauspielerin und Sprecherin, seit 2012 auch als Regisseurin. Gespielt hat sie u.a. am Theater Basel, Fabriktheater Zürich, Theater an der Winkelwiese Zürich, Theater Chur, Junges Schauspielhaus Zürich, Dschungl Wien, sowie an diversen Festivals im In- und Ausland. Mit der Gruppe Firma für Zwischenbereiche (FfZB) realisiert sie eigene Projekte, z.B. WART SCHNELL am Vorstadttheater Basel, STÖRENFRIEDEN in Koproduktion mit dem Festival Wildwuchs 2013, WO IST LUNA? in Koproduktion mit dem Vorstadttheater Basel. 



Schmidli, Melanie

Melanie Schmidli ist freie Schauspielerin und Theaterschaffende in der Schweiz und Deutschland. Sie wurde in Basel geboren und studierte Schauspiel an der Universität der Künste in Berlin. Nach Engagements in Hannover, Potsdam und am Berliner Ensemble war sie von 2008 bis 2011 festes Ensemblemitglied des Centraltheater Leipzig. Seit 2011 arbeitet sie frei und entwickelt eigene Produktionen. Sie bildet mit Anne Haug das Performance-Duo „Projekt Schooriil“ und realisiert eigene Theaterprojekte, u.a. „Der Schöne und die Biestin“ mit Salome Lötscher (2013 Basel, SRF2/Museum der Kulturen) und ihre erste eigene Soloperformance „Marielle, die Ehrjungfrau“ (Sophiensaele, Berlin / Lofft, Leipzig/ Tojo, Bern), für deren Skizze sie 2012 mit dem dritten Platz beim PREMIO PREIS ausgezeichnet wurde. Schmidli interessiert in ihren Arbeiten feministische und queere Positionen. In ihren Produktionen verbinden sich persönliches, biografisches Material mit den Wandlungskräften des Theaters und mit groteskem Humor, der ihr neben der Satire, als Werkzeug der Entlarvung und Zuspitzung dient.



Schramm, Georg

Nach seinem Psychologiestudium und einer 12-jährigen Tätigkeit in einer neurologischen Reha-Klinik, gab Schramm 1988 sein bürgerliches Berufsleben auf. Seither profiliert sich der Quereinsteiger Schramm mit dramaturgisch dicht gebauten Bühnenprogrammen, in denen er authentisch nachgezeichnete Figuren sprechen lässt. Sein Bühnenpersonal sind entlarvende Charakterstudien, sein hintergründig-kompromissloser Witz trägt dem Ruf, einer - wenn nicht der schärfste deutschsprachige Kabarettist überhaupt zu sein, nachhaltig bei. Seine bekanntesten Figuren sind der renitente Rentner Lothar Dombrowski, der hessische Sozialdemokrat August und Oberstleutnant Sanftleben. Georg Schramm wurde mit nahezu allen namhaften Kabarettpreisen des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis, der Salzburger Stier und der Schweizer Kabarettpreis Cornichon. Einem breiten Publikum wurde er aber vor allem durch sein langjähriges Engagement im ARD Scheibenwischer bekannt. Seit Januar 2007 setzt er für das ZDF mit seinem Kollegen Urban Priol einmal monatlich live das gemeinsame Konzept der viel beachteten Politsatire Neues aus der Anstalt um.  Als Buchautor trat Georg Schramm erstmals im Herbst 2007 in Erscheinung: In Lassen Sie es mich so sagen... führt er mit den Bühnen- und Fernsehtexte seiner Paradefigur Dombrowski durch die 20-jährige Geschichte der Republik. Georg Schramm ist Vater dreier Kinder und lebt in zweiter Ehe in Badenweiler.



Schiattarella, Alessandro

Alessandro Schiattarella, wurde 1982 in Neapel geboren. Mit zwölf Jahren begann er an der Movimenteo Danza, einer kleinen Tanzschule in seiner Nachbarschaft zu tanzen. Bereits ein paar Jahre später wurde er ausgewählt, die angesehenste italienische Tanzschule zu besuchen: Die Scuola del Teatro alla Scala in Mailand. Seine Ausbildung schloss er 2010 ab, als er in die Schule Rudra Bejart in Lausanne eintrat. Während er nebenbei Ballett und Modern Dance weiterstudierte, bildete er sich auch im Opernsingen, Perkussion, Theater und Martial Arts fort. 2002 begann Schiattarella seine Kariere als Professioneller Tänzer. Er arbeitete mit vielen international renomierten Dance companies, wie the Bejart Ballet Lausanne, Ballet Du Grand Theatre de Geneve, Scapino Ballet Rotterdam, Theater Bern und Ballett Basel. In letzter Zeit hatte er die Möglichkeit auch andere Aspekte des Tanzes und der Performance kennenzulernen, indem er Workshops leitete und seine eigenen Arbeiten choreografierte und performte. Er hat zudem visuelle Medien und Video in seine Arbeiten miteinbezogen. Seit dem März 2014 ist Schiattarella als Freier Tänzer in Basel tätig. 

bisher im roxy 2014: Mixed pickles #2, Tell me where it is 2017: Strano


Statt-Theater

Die Freie Theatergruppe STATT-THEATER besteht seit 2007. Ein fester Kern von professionellen Theatermachern, die für Regie, Sound, Bühne, Kostüme, visuelle Effekte und die Produktionsleitung verantwortlich sind, arbeitet mit einem wechselnden Team von Schauspielerinnen und Schauspielern zusammen. Es ist ein Anliegen der statt-theater Produktionen, junge und erfahrene Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Profis und theaterversierte Laien zusammenzubringen. Bei den Projekten von statt-theater wird von bestehenden literarischen Stoffen ausgegangen, von Dramatisierungen grosser Romanvorlagen, aus denen eigene szenische Fassungen und Formen entwickelt werden. Die Gruppe greift auf Themen zurück, die für Menschen jeder Zeit von Bedeutung sind, auch wenn sie in einer andern Epoche oder in einer fremden Welt spielen. Wie durch einen 'fernen Spiegel' soll ein tieferes Verständnis für die angesprochene gesellschaftliche Problematik gefunden werden, jenseits aber nicht abgehoben von der Tagesaktualität.

www.statt-theater.ch

BISHER IM ROXY
2007: TÖRLESS, 2009: GILGAMESH, 2010: STEHT AUF, 2011: HIOB, 2014: VERBRECHEN UND STRAFE, 2016: BRUNO MANSER


Saire, Philippe

Wurde 1957 in Algerien geboren und wuchs die ersten fünf Jahre dort auf. Später zog er nach Lausanne, wo er Zeitgenössischen Tanz studierte bevor er nach Paris ging, um seine Ausbildung weiterzuverfolgen. 1986 gründete er seine Companie in der Region Lausanne, die ihr eigenes kreatives Repertoire entwickelte und aktiv an der Etablierung einer zeitgenössischen Tanzszene in der Schweiz beteiligt war. 1995 konnte die Companie Philippe Saire ihren eigenen kreativen Arbeitsplatz eröffnen, das Théâtre Sévelin 36 in Lausanne. Das Theater verschrieb sich dem Zeitenössischen Tanz und hatte internationale Performances, wie auch lokale Tanz-Acts zu Gast, um auch lokale Companien zu fördern. 1998 wurde Phillipe Saire mit dem «Gran Prix» von der Fondation Lausanne für die Unterstützung künstlerischen Schaffens ausgezeichnet. Ab 2003 unterrichtete Saire an der westschweizer Schule für Theater «Manufacture» das Fach Bewegung. Die Companie von Phillipe Saire hat 31 Stücke produziert mit mehr als 1000 Aufführungen in 180 Städten und Orten in Europa, Asien, Afrika, dem mittleren Osten und Amerika. Neben den Bühnenstücken bespielt die Companie häufig auch Ausstellungen in Kunstgalerien, Gärten, urbane Räume und andere Plätze im Freien.

www.philippesaire.ch

bisher im roxy
2015: neons


Speiser, David

David Speiser wurde 1984 geboren und lebt in Basel. Die Liebe zum Tanztheater entdeckte er in Jugendclubs am Theater Basel (Leitung: Beatrice Goetz) und der Produktion „Strange Days, indeed“ (Choreographie: Ives Thuwis) am Jungen Theater Basel. Er absolvierte die Ausbildung als Tänzer und Performer an der Schule Bewegungsart in Freiburg i.B. Danach wirkte er bei verschiedenen Projekten mit. Beim Stück „SAND“ von Sebastian Nübling und Ives Thuwis in der Kaserne Basel war er als Tänzer dabei. Er war Choreographieassistent bei dem Stück „Männer“ von Ives Thuwis sowie Choreograph bei dem Stück „Camp Cäsar“ unter der Regie von Daniel Wahl im Römertheater in Augusta Ruarika. Er war Teil des Ensembles Between Lines in Solothurn und performte in diversen Projekten wie Bodies In Urban Spaces von Willi Dorner in Basel und HEIMATSCHAUER von Salome Schneebeli im ROXY, Birsfelden. Mit seiner Schwester entwickelte er das Stück „Wir.Leben.Zwei.Punkt.Null“, das am Pina Bausch Theater in Essen, am Theater Basel und am 1. Schweizer Jugend Theater Festival in Aarau gezeigt wurde und das im März unter dem neuen Namen „Grosser Bruder“ in Zusammenarbeit mit dem Vorstadt Theater Basel (Endregie: Matthias Grupp) überarbeitet und gezeigt wurde.

 

Bisher im Roxy 2014: HEIMATSCHAUER, 2015: Mixed Pickles #3


Starmachine

Nick Nobody ist als Gitarrist und Sänger bei solchen Bands wie Sweet N' Tender Hooligans, Nobody Reads und David Max And The Sons Of The Void bekannt. Mit seinem unverkennbaren Jangly-Twangigem Gitarrenspiel macht er jeden Gehörgang ein wenig tauber. Sandro Corbat: Musikstudium als Gitarrist an der ACM in Zürich. Als Musiker und Komponist in freien Theaterproduktionen tätig (z.B. Winkelwiese Zürich, TKZ Winterthur). Spielt in Bands wie Scratches, SandroP und Victor Hofstetter. Und ist auch noch Gitarren- und Musiklehrer. Behandelt bei Starmachine mit seiner ganzen Musikalität die Bassgitarre. Lukas ‚Luke’ Gähwiler spielt seit jungen Jahren in verschiedenen Bands Schlagzeug, betätigt sich beruflich im Filmbusiness und ist wie die andern auch Gründungsmitglied von Starmachine. Ein unglaublich zuverlässiger Musiker und Kollege. Chris Moerikofer ist von Berufs wegen Schauspieler und Regisseur und arbeitet neben freien Projekten als Dozent an der ZHdK. Er spielt (schon lange) Keyboards und (seit neustem) Gitarre und hostet regelmässig Karaoke-Abende.

www.starmachine.ch/home

Bisher im roxy 2015: DANCE-KARAOKE-PARTY (Das Tanzfest Basel)


Thüring, Selina & Vargas Torres, Raùl

Selina Thüring begann am Theater Basel als Choreographieassistenz und tanzte am jungen Theater Basel unter der Regie von Ives Thuwis. Im 2014 schloss sie ihren Bachelor of Arts an der Scuola Teatro Dimitri ab. Sie gewinnt während ihrer Ausbildung den Studienpreis der Migros Kultur Prozent in Physical Theatre. Im Jahr 2015 lernte sie in Sao Paulo, Brasilien unter anderem bei den Tanzkompanien „Fragmento de Danca“ oder „Perversos Polimorvos“ und bildete sich im Intensive Course für Choreographie an der SNDO in Amsterdam weiter.

Seit 2015 wirkt sie in der Tanztheater Kompanie Tiziana Arnaboldi im Teatro San Materno in Ascona und arbeitet zur Zeit mit der Choreographin Angela Lamprianidou für die Produktion „apointment on stage“ im Ballhaus Ost Berlin. Dieses Jahr führte sie ihre erste Regie für das Physical Theatre Stück „gestrandet“ mit dem ihre Kompanie „Wal“ dieses Jahr und im 2017 tourt. Sie ist an der Theaterarbeit mit Randgruppen interessiert und entwickelt zur Zeit im Flüchtlingslager Spandau in Berlin ein Tanztheaterstück mit Flüchtlingen.

 

Raúl Vargas Torres (Master in art. Dimitri Academy) is a circus and physical theatre performer, artistic advisor and teacher from Colombia. His creations are a journey between dance, theatre and circus. In the beginning, his learning was practically all self-taught, allowing for the unorthodox mixture of many disciplines and the prioritization of a multi cultural creativity.

In 2002, he, his brother, the performer and shoe maker Jacob Vargas and the theatre director and dramatic advisor Felipe García, started a research work around the performative language of circus.

bisher im roxy 2016: mixed pickles #6


Track3

Track3 ist eine Tanzgemeinschaft, die im Mai 2015 gegründet wurde. Izumi Shuto aus Japan, Myronne Rietbergen aus Holland und Samuel Déniz Falcón aus Spanien fühlten sich durch sich überlappende Interessen, ähnliche Vorstellungen von Kreativität und gemeinsame berufliche Erfahrungen miteinander verbunden. Bisher haben sie an verschiedenen Häusern gearbeitet, z.B. in der Schweiz am Tanz/Luzerner Theater und Konzert Theater Bern sowie im Ausland. Sie wollen innovative und einmalige Projekte auf die Beine stellen, die ihre Signatur tragen. Shuto, Rietbergen und Falcón möchten mit ganz unterschiedlichen Strategien, Stilrichtungen und Ideen arbeiten und ihre Recherche kontinuierlich weiterführen. Sie werden sich selber gegenseitig herausfordern und dabei einerseits das Persönliche bewahren, andererseits gemeinsame Entscheidungen treffen und ein Team bilden.

bisher im roxy 2016: mixed pickles #5


Trickster-p

Trickster-p –international anerkannt für seine einzigartige Poetik– hat mit den Jahren die frontale Bühne und die Zentralität des Schauspielers verlassen, um immersive Projekte, die alle Sinne des Betrachters einbeziehen, zu entwickeln.
trickster-p.ch

Bisher im ROXY: 2016: TWILIGHT


T42 Dance

Die erfolgreichen Choreografen, Tanzpädagogen und Tänzer Misato Inoue und Félix Duméril gründeten 2006 ihr eigenes Kollektiv T 4 2 DANCE PROJECTS. Ihre Produktionen sind geprägt von Humor, dem Sinn für skurrilem, dem interkulturellen Austausch und spartenübergreifenden Arbeiten. Dies zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit Künstlern und Künstlerinnen wie Kathy Brunner, Peter Aerschmann, Simon Ho, Yves Ribis, Kaori Ito, Michael Mannion, Kevin Richmond, Guy Jost.
 Sie engagieren sich für eine vielfältige schweizerische Tanzszene, wie zum Beispiel bei Das Tanzfest. Ihre Produktionen sind erfolgreich und führen die beiden Tänzer rund um den Erdball: Tschechien, Russland, Frankreich, Irland, Kanada, Japan, USA, Thailand, Südafrika, Serbien, Ungarn, Grossbritannien und Kroatien.
 2010 erhielt T 42 DANCE PROJECTS das OFF STAGE Stipendium des Kantons Bern. 2011 gewann das Tanzkollektiv für „Another Chopstick Story“ den Jury-Preis, den Publikums- preis und den zweiten Platz für Choreografie am Internationalen Choreographie Preis von Belgrad (SRB). 2012 erreichten die beiden Künstler den 4. Platz beim Internationalen Choreographie Preis NO BALLET in Ludwigshafen (D). 2013 wurde der Trailer von „Tour d’Horizon“ bei SIDE BY SIDE VIDEO DANCE COMPETITION nominiert. In diesem Jahr ging ausserdem der zweite Preis für die Choreographie des 17. International Festival of Choreographic Miniatures an Misato Inoue (Choreographie und Tanz) für „Black Swan“.

www.t42dance.ch

Bisher im Roxy
2014: Terra Incognita


Theater Marie

Seit Herbst 2012 leiten Olivier Keller, Regie, Patric Bachmann, Dramaturgie, Pascal Nater, Musik und Erik Noorlander, Szenografie das Theater Marie. Ihre inhaltlichen und formalen Schwerpunkte sind Geschichten, Diskurse und Orte. Sie arbeiten mit einem Pool Theaterschaffender zusammen, die jeweils für die Produktionen engagiert werden.

2013 entstanden KINO MARIE als Hommage an das ehemalige Kino Central Suhr, dem Produktionsort von Theater Marie, die dokumentarische Recherche über den Zusatz von Aromastoffen in Lebensmittel VON DER SCHLEICHENDEN VANILISIERUNG DER GESELLSCHAFT sowie die Romanadaption HARRY WIDMER JUNIOR nach Alex Capus’ Roman GLAUBST DU; DASS ES LIEBE WAR? Im April 2014 bringt Theater Marie die Schweizer Erstaufführung von DER GROSSE GADSBY von Rebekka Kricheldorf auf die Bühne des Kurtheaters Baden und inszeniert im Herbst die Uraufführung von Klaus Merz’ DER ARGENTINIER. Theater Marie wurde 1983 als Theater M.A.R.I.A. gegründet. Theater Marie ist ein kleines professionelles Tourneetheater ohne festen Spielort, das für Gastspiele an verschiedenen Theatern und Festivals im In- und Ausland engagiert wird und Koproduktionen mit diversen in- und ausländischen Partnern macht. 

www.theatermarie.ch

BISHER IM ROXY
 2014: KINO MARIE


Theater HORA

Theater HORA wurde 1993 vom Theaterpädagogen Michael Elber gegründet. Zielsetzung ist nach wie vor, die künstlerische Entwicklung von Menschen mit einer geistigen Behinderung zu fördern und ihnen auf einem professionellen Niveau zu ermöglichen, ihr aussergewöhnliches Können einem breiten Publikum zu zeigen. Die erste HORA-Produktion entstand frei nach Michael Endes Roman «Momo»; die darin vorkommende Figur des Meister Hora gab auch dem Theater seinen Namen. Seitdem hat Theater HORA, ab 1998 auch mit Gastregisseur/innen und –choreograf/innen, weit über 50 Theaterprojekte realisiert. Zudem entstanden Kunstausstellungen, Musikprojekte (allen voran 2005 die HORA’BAND) und internationale Theaterfestivals (wie OKKUPATION!). Seit 2009 bietet das Theater Menschen mit einer geistigen Behinderung auch eine Schauspiel-Ausbildung an.

www.hora.ch

BISHER IM ROXY u.a. 2003: Die Lust am Scheitern, 2005: Nach allen Regeln der Kunst, 2007: Herz der Finsternis, 2013: Disabled Theater, 2015: Ente, Tod und Tulpe 2017: LONELYHEARTSRADIO


UND - Utz Nielsen Duo

UND, Utz Nielsen Duo sind die Performerinnen und Choreografinnen Pascale Utz und Marie-Louise Nielsen. Das Duo wurde 2011 gegründet und vereint die gemeinsame Herangehensweise an prozessorientierte Kunst. Seit Beginn der Kooperation beschäftigt sich UND mit choreografischer Recherche und Kreation von Duetten. UND initiiert, produziert und performt seine eigenen Kreationen mit Fokus auf die Realisierung von zeitgenössischem Tanz und Performancekunst. Das Duo hat seine Basis in Basel (CH) und arbeitet international. UND arbeitet mit theoretischen und kulturellen Thematiken, welche eine nicht-narrative Übersetzung im Ausdruck finden. Die Priorität des Duos ist es, für jedes Projekt auf unterschiedliche Art und Weise zu erfinden und zu recherchieren und in den Umsetzungen den Zusehenden Raum für eigene Assoziationen und Erinnerungen zu lassen.

www.utznielsen.com

 

Bisher im ROXY 2014: MIXED PICKLES #2



unPAInted

Als Teil des Künstlerinnenkollektivs unPAInted kreieren Melina Toelle und Ines Kiefer seit eineinhalb Jahren gemeinsam mit Veronica Goetz und Rebecca Shagerstrom Performance,- und Fine arts-Künstlerinnen Stücke, welche eine Auflösung von Hierarchien konstruieren. Dies geschieht sowohl inhaltlich als auch im Einsatz der Darstellungsformen. Die Künstlerinnen schaffen mit ihren Projekten einen Raum, der anders ist als durch 300 Jahre Kapitalismus und 5000 Jahre Patriarchat vorgegeben. Es entstehen performative Abende, welche neben Tanz auch Videoinstallationen und Fotokunst einsetzen. Ebenso anti-hierarchisch gestaltet sich der Einbezug der „Zuschauer“. Die Grenzen des dichotomen „Zuschauer-Künstler_innen“-Verhältnisses werden aufgebrochen. Zuschauer befinden sich plötzlich „mitten drin“ und werden Teil des Geschehens. Das Stück „All of us“, welches sich auf Tanzperformance beschränkt und eine klare Trennung zwischen Publikum und Performerinnen vornimmt, stellt eine Ausnahme dar. Die Reduktion der Darstellungsweise auf dieses Setting ist bereits eine erste Auseinandersetzung mit der Thematik des Stückes. Das Verständnis von Depression als Folge von Repression, welches erstmal keinen Einsatz von weiteren Medien zulässt und nur innerhalb hierarchischer Strukturen möglich ist.

Das internationale Kollektiv trifft sich mehrmals jährlich in verschiedenen Ländern um neben der Recherche für ihre Projekte, gemeinsam an der Konzeption, Inszenierung und Darstellung ihrer politisch motivierten Stücke zu arbeiten. Nach ihrer diesjährigen Tour mit Performances in München, Göteborg und Berlin, ist ein Teil des Kollektivs nun mit dem Stück „All of us“ im Roxy, Basel zu sehen.

Bisher im ROXY 2014 Mixed Pickles #2


Volta, Marco & Ehrnrooth, Maroussia

Marco Volta wurde 1969 in Turin (I) geboren. Ausgebildet an Tanzschule Lo Studio Turin/IT tanzte Marco Volta in diverse Theater und Freischaffende Tanzkompanien u.a. Theater Hildesheim, Theater St.Gallen, Theater Freiburg/Heidelberg, Anna Huber, Joachim Schlömer, CoisCéim Dance Theatre, Compagnie Drift, Hermesdance und MIR Compagnie. Seit 2003 unterrichtet er an Kunsthochschulen und Trainigsstätten für professionelle Tanzschaffende. 

Neben seinen Engagements als Tänzer hat Marco Volta als Choreograph verschiedene Werke geschaffen.

Marco Volta arbeitet auch mit Jugendlichen und Kindern u.a. miniMIR Education Tanzprogramm, Tanz und Kunst Königsfelden, Bühnentiger Hermesdance.

2014 Abschluss DAS TanzKultur (Diploma of Advanced Studies) an der Universität Bern.

 

After having studied classical, jazz and contemporary dance at « Conservatoire populaire de Genève », Maroussia pursued her education in contemporary dance at « Studio Bains » school, in Geneva, then in Marchepied, Lausanne.

Alongside her study of contemporary dance, Maroussia has been training and developing her skills in Hip Hop and more specifically popping.

She currently works with various dance companies, in contemporary as well as in street dance.

bisher im Roxy 2016: mixed pickles #6


vacuum cleaner

The vacuum cleaner ist ein Kunst- und Aktivisten-Kollektiv aus einer Person. Er bedient sich verschiedenen kreativen, legalen und illegalen Strategien, um Machtverbindungen herauszufordern und zu stören. Mit site specific Performances, Interventionen auf der Strasse und Filmen unterstützt The vacuum cleaner das Publikum soziopolitische Anliegen, wie Konsumverhalten und die Diskriminierung von psychischen Krankheiten, zu formulieren. Von Ein-Mann-Shows zu grossangelegten partizipativen Aktionen, schwankt sein Einspruch von subtil zu extrem, aber immer ehrlich, provokativ und verspielt. Die Arbeiten von The vacuum cleaner wurden in ganz England, zum Beispiel in der Tate Modern, dem ICA oder der Liverpool Biennale und auf BBC4, Channel 4 und auf Arte gezeigt. Regelmässig präsentiert er seine Arbeiten auch international auf Strassen und Kunsträumen. 

www.thevacuumcleaner.co.uk

bisher im roxy
2015: mental (Basler Dokumentartage)


vorschlag:hammer

vorschlag:hammer (Hildesheim/Zürich) mischt Erzähltheater mit performativen Darstellungsstrategien in einer eigenen Form, die das einzigartige Live-Erleben jeder Aufführung in den Vordergrund stellt. Die Arbeitsweise von vorschlag:hammer ist kollektiv und unterliegt einer dynamischen Rollenverteilung. Die Fragen der Inszenierung werden gemeinsam beschlossen und die unterschiedlichen Funktionen zwischen Beobachten und Darstellen in jedem Probenprozess aufs Neue entworfen.

Die Gründungsmitglieder von vorschlag:hammer - Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann und Stephan Stock - studierten Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Schauspiel in Bern und Zürich.

Die erste Produktion der Gruppe, „Vom Schlachten des gemästeten Lamms und vom Aufrüsten der Aufrechten (2009)“, wurde auf zahlreichen Festivals im deutschsprachigen Raum gezeigt und 2010 mit den Jurypreisen beim Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater in Hamburg, sowie beim 100° Berlin im HAU ausgezeichnet. Es folgten die Produktionen „Tears in Heaven“ (Eingeladen zum Best OFF - Festival Freier Theater Niedersachsen 2013) und Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition am Berliner Ballhaus Ost.  Seit der Spielzeit 2012/13 ist vorschlag:hammer im Rahmen des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes Artist in Residence am Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort prmierte im April 2013 die Inszenierung „Stalker“. Mit Stephan Stock und Kristofer Gudmundsson befinden sich Mitglieder von „yuri500“ - dem Publikumsgewinner des Treibstoff Festivals 2013 - mit im Team.


Volksbühne Basel

Die in Basel gegründete Volksbühne Basel ist aus einer Gruppe pionierhafter KünstlerInnen - Theaterleuten, MusikerInnen und TänzerInnen - gewachsen, die sich seit vielen Jahren in ihrer künstlerischen Arbeit mit  Interkultur auseinandersetzen.

Die Volksbühne Basel begreift die Vielfalt der Milieus und Herkünfte, die die städtische Gesellschaft heute bestimmen, als Reichtum, der im kulturellen Leben sichtbar werden soll. Wir wollen Volkstheater neu erfinden und es mitreissend und kontrovers mit Leben füllen. Interkultur ist eine lebendige Realität unter uns. Wenn wir die Dynamik und die Grenzüberschreitungen zwischen Kulturen begreifen wollen, dann brauchen wir sowohl die Kenntnis derjenigen, deren Biografien mit Migration verbunden sind, als auch der Ansässigen, deren Heimat durch die Bewegung der Anderen unweigerlich mitbewegt wird. Die Volksbühne Basel will inhaltlich neue Felder erkunden, die sich kritisch damit auseinandersetzen was es heisst, Individuum in einer dynamischen Gesellschaft zu sein. Wir suchen und erforschen neue Inhalte und Stile in differenzierter Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit Traditionen und der Reflektion darüber in welcher Umgebung wir uns bewegen. Wir alle tragen verschieden Kulturen in uns. Hinter der Frage nach Herkunft und Heimat eröffnet sich ein Raum, der voll ist mit persönlichen Geschichten. Von diesen Geschichten wollen wir erzählen, sie auf der Bühne entfalten und sichtbar machen. 

 



We Ate Lobster

Das Perfomance-Kollektiv We Ate Lobster wurde von Deborah Neininger und Laura Lienhard und arbeitet in verschiedenen Konstellationen. Der Umgang mit interdisziplinären performativen Formen sowie ein kollektiver Entwicklungsprozess sind für We Ate Lobster zentral. Das Kollektiv glaubt daran, dass sich im Theater und in der Performance auch scheinbar nicht vereinbare Kunstformen durchdringen können. Zuletzt in Basel mit „Komm auf meine Seite“ am Treibstofffestival 2015.

bisher im roxy 2016: twenty four (wildwuchs festival) 2017: twenty four (wildwuchs festival)


Warlop, Miet

Miet Warlop studierte Visual Arts an der Royal Academy of Fine Arts in Gent (Belgien). Nach ihrem Master gewann sie den Young Theatre Award für ihre Abschlussperformance „Huilend Hert, Aangeschoten Wild“ („Weinender Hirsch, Angeschossenes Wild“). Zahlreiche Performances, Aktionen und Interventionen folgten, unter anderem bei Campo, dem Flemish-Dutch Theatre Festival, dem Kunstenfestivaldesarts und der Beursschouwburg Brüssel. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Galerien europaweit ausgestellt, außerdem entwarf sie Räume für die Koninklijke Vlaamse Schouwburg Brüssel, les ballets C de la B und das Kunstencentrum Vooruit Gent. Miet Warlops „Mystery Magnet“ wurde 2012 im Rahmen eines Berlinaufenthaltes entwickelt, ihr neues Stück wird im Oktober 2014 in Brüssel uraufgeführt.
www.mietwarlop.com

BISHER IM ROXY 
2014: MYSTERY MAGNET (Theaterfestival Basel)


Weingartner, Rebecca

Rebecca Weingartner studierte Tanz in Zürich (ZTTS) und Arnheim (ARTEZ), sowie Bewegungstheater in Amsterdam (AHK). Sie arbeitete mit Choreografen wie Tabea Martin, Cie. 7273 und Anna Röthlisberger. Als Tänzerin für SIWIC, den internationalen Weiterbildungskurs in Choreografie am Tanzhaus Zürich, arbeitete sie zudem mit Philippe Saire, Reinhild Hoffmann und Nigel Charnock. In der Spielzeit 2011/12 war sie im Ensemble der Tanzkompagnie am Theater St.Gallen. Im Rahmen der Carte Blanche des Theater Roxy erarbeitete sie 2012  gemeinsam mit dem welschen Performer Léonard Bertholet  das Stück «The best is yet to come». Ihre jüngste Arbeit, das Solo „Hope Instructions“ entwickelte sie im Rahmen von „10min20max“ am Tanzhaus in Zürich.

Bisher im Roxy 2010: Brain Game, 2012: The Best Is Yet to Come, 2013: Nordwärts, Dreamers sometimes remember, Box Solution, 2014: Le Sacre du PrintempsMixed Pickles #1


Zic, Ivna & Gangl, Natascha

Es verbünden sich die zwei Theatermacherinnen und Autorinnen Ivna Žic und Natascha Gangl, und es verbünden sich Ivna Žic, Martina Mahlknecht und Sophie Reble als kontinuierlich zusammenarbeitendes Team, um das ROXY gemeinsam mit dem Musiker Matija Schellander, den Schauspielerinnen Vivianne Mösli und Franziska Dick und einem Orchester zu okkupieren und zu besetzen (HAUSBRUCH. EINE PANDEMIE).

bisher am roxy 2017: Hausbruch. eine pandemie


Zanki, Petra

Petra Zanki ist eine Tänzerin und Performerin aus Kroatien. Nach ihrem MA in den vergleichenden Literaturwissenschaften und Französisch studierte sie Theater und performing arts an der Sorbonne Nouvelle in Paris. Sie arbeitete mit bekannten kroatischen und slowenischen Gruppen und Regisseuren wie Oliver Frljić, Montažstroj, Shadowcasters and Via Negativa zusammen. 2010 gewann Petra Zanki bei der 11. Ausgabe der Plattform für junge Choreografen den Preis als beste kroatische Choreografin. Gegenwärtig arbeitet sie zusammen mit Tea Tupajić an dem Stück „The Curators‘ Piece“ und dem Antibodies-Zyklus, den sie mit Britta Wirthmüller ins Leben gerufen hat. Dieser Zyklus beschäftigt sich mit Andersartigkeit und Verschiedenheit und beabsichtigt neue Perspektiven auf den marginalisierten, geringschätzten und versteckten Körper - und seinen Verhaltensweisen - des durchschnittlichen Menschen zu eröffnen. Dies erweitert gleichermassen den Bereich des Tanzvokabulars und seiner Wahrnehmung und redefiniert, was als Tanz aufgefasst werden kann. Dem bereits akzeptieren Kanon des zeitgenössischen Tanzes werden dazu neue und andersartige Aspekte von Tanzpraktiken und Tanzfähigkeiten einverleibt.

Bisher im Roxy 2013: PACES (CULTURESCAPES 2013)


Zehnder/Hilbe

Mit OLOID haben die beiden Musiker Christian Zehnder (Stimmhorn, Kraah) und Gregor Hilbe (Tango Crash, Vienna Art Orchestra) ihr erstes gemeinsames Projekt realisiert. Ihr konzeptionell durchdachtes, dabei stets lebendiges Werk vereint Traditionen verschiedener Epochen und transzendiert sie in die Gegenwart. Mit Stimme, Schlagwerk und den archaischen Sub-Bässen ihrer hölzerener "Organ Mouth-Pipes" umkreisen  sie das magische Oloid und verbinden in ihrem Klangwerk Roots- mit Avantgarde-Musik zu einem eigenwilligen Erlebnis - fern jeglicher Stilbegriffe.  Eigentlich leben die beiden in ihrer Radikalität vereinten Künstler in ständiger Opposition zueinander.

Der Kosmopolit und Schlagzeuger Gregor Hilbe bewegt sich kompromisslos im freien Fall zwischen Symbiosen aus Jazz-Avantgarde und Elektronik. Christian Zehnder dagegen findet man im Grenzraum der entfesselten, archaischen und unergründlichen Emotionalität der menschlichen Stimme. So haben beide ihren eigenen, unverwechselbaren künstlerischen Kosmos, welcher gegensätzlicher nicht sein könnte. Gerade hier entfacht sich das Interesse der Musiker aneinander und lässt ihre musikalischen Systeme, u.a. mit einem eigenwilligen Instrumentarium wie ihre ”Organ Mouth Pipes”, in ein neues Ganzes expandieren.

Gregor Hilbe wie auch Christian Zehnder sind in ihrer Ausdrucksweise als Musiker nur schwer einzuordnen. Beide sind stilistisch unverkennbar - aber in gängige Genres kaum anzusiedeln.

www.oloid.li

Bisher im Roxy
1996: Melken (Stimmhorn), 1997: Schnee (Stimmhorn), 2000: Popple Music (Christian Zehnder, Tomek Kolczynski), 2001: Inland (Stimmhorn), 2009: Gländ(Christian Zehnder, Barbara Schirmer, 2009: Kraah (Christian Zehnder Trio), 2011: Schmelz (Christian Zehnder Quartett), 2013: Oloid


Zic, Schütz, Ulbricht & Brunner

Zic, Schütz, Ulbricht & Brunner sind Ivna Zic, Marie Ulbricht, Katja Brunner und Amadea Schütz. Ursprünglich aus unterschiedlichen Theater- und Performancebereichen kommend, realisieren sie in dieser Konstellation, gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Martina Mahlknecht, der Kostümbildnerin Sophie Reble und dem israelischen Musiker Daniel Sapir erstmalig zusammen ein Projekt (Wir haben nicht am Anfang begonnen, sondern in der Mitte). Ihre Ausdrucksweise schöpfen sie aus dem Dialog ihrer unterschiedlichen künstlerischen Hintergründe sowie dem gemeinsamen Interesse an der Suche nach Narrationsstrategien von Biographie.




Zic, Ivna

Ivna Zic, 1986 geboren in Zagreb, aufgewachsen in Basel und Zürich, studierte 2006-2011 am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Giessen und Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. In der Spielzeit 2007/2008 nahm sie am Autorenprojekt Dramenprozessor teil. 2011-2013 studierte sie Szenisches Schreiben bei uniT Graz. Zic arbeitet als freie Regisseurin u.a. am Luzerner Theater, Theater Kiel, Theater Bielefeld, an der Gessnerallee Zürich und am Roxy Basel. In der Spielzeit 2012/2013 war sie Hausautorin am Luzerner Theater. Daneben arbeitet sie vermehrt auch in kollektiven Konstellationen, u.a. gemeinsam mit Lea Letzel sowie aktuell für das Stück „Ich habe nicht am Anfang begonnen, sondern in der Mitte” mit Katja Brunner, Amadea Schütz und Marie Ulbricht.  2011 gewann sie den Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Konstanz sowie den Förderpreis für deutschsprachige Dramatik der Münchner Kammerspiele. Ihre Stücke kamen am Theater Winkelwiese, Theater Konstanz und am Staatstheater Karlsruhe zur Uraufführung. 2013 ist Ivna Zic Stipendiatin des Literarischen Colloquium Berlin sowie Trägerin eines Werkbeitrags des Kanton Zürich. Im Sommersemester 2013 hatte sie eine künstlerische Gastdozentur an der Universität Frankfurt (Theater-, Film- und Medienwissenschaften) inne. 

Bisher im Roxy 2008: Abkommen, 2013: NOSTALGIJA | HEIMWEHE | BIRSFELDEN (CULTURESCAPES 2013), 2014: ICH HABE NICHT AM ANFANG BEGONNEN, SONDERN IN DER MITTE 2016: Hausbruch. Eine Pandemie

Archiv


Oktober 2017
 
yuri500 (Baselland)

September 2017
 
deRothfils (Bern)
 
Theater Hora (Zürich)
 
Die Rabtaldirndln (AT)
 
Germo/Jansen/Knüsel (Zürich)
 
mnemoy (Basel/Hamburg)

August 2017
 
Miriam Coretta Schulte (Basel)
 
KANSAS (Basel)

Juni 2017
 
IM CHAMBRE SÉPARÉE
 
We Ate Lobster (CH)
 
Jessica Huber & James Leadbitter (GB/CH)

Mai 2017
 
Collettivo Ingwer & Azimut (TI)
 
FIRMA FÜR ZWISCHENBEREICHE (BS)
 
LORENA DOZIO (TI)
 
MUSIKSCHULE BIRSFELDEN
 
SOL BILBAO LUCUIX (BS)
 
Cie Nicole Seiler (VD)

April 2017
 
 
BORIS NIKITIN (CH)
 
URSULA MARTINEZ (GB)
 
KIM NOBLE (GB)

März 2017
 
LES MÉMOIRES D'HELÈNE (ZH)
 
JOS BAKER UND LAURA ARIS (BE)
 
ALESSANDRO SCHIATTARELLA (BS)

Februar 2017
 
Katrín Gunnarsdóttir (IS)
 
vorschlag:hammer (DE/CH)

Januar 2017
 
FIRMA FÜR ZWISCHENBEREICHE (BS)
 
VOLKSBÜHNE BASEL
 
IM CHAMBRE SÉPARÉE
 
IVNA ŽIC UND NATASCHA GANGL (CH/AT)

Dezember 2016
 
andcompany&Co
 
JEREMY NEDD
 
LIVE IM CHAMBRE SÉPARÉE

November 2016
 
MACHINA EX
 
FILMWOCHENENDE DER VOLKSBÜHNE BASEL
 
Maroussia Ehrnrooth, Samuel Déniz Falcón, Ursula Nill, Myronne Rietbergen, Izumi Shuto, Selina Thüring, Raúl Vargas Torres, Marco Volta
 
MESH
 
VOLKSBÜHNE BASEL

Oktober 2016
 
LIVE IM CHAMBRE SÉPARÉE
 
*MELK PROD. /  MARCO BERRETTINI 
 
FIRMA FÜR ZWISCHENBEREICHE
 
vorschlag:hammer

September 2016
 
MORPHOLOGISCHES INSTITUT (CH)
 
FLOHMARKT & SCHABERNACK
 
DENKWERKSTATT & PODIUM
 
WE ATE LOBSTER (CH)
 
RADHOUANE EL MEDDEB / TUNESIEN & FRANKREICH
 
MOTUS / ITALIEN
 
PABLO LARRAÍN / CHILE

August 2016
 
MARLENE MONTEIRO FREITAS MIT ANDREAS MERK / PORTUGAL & KAP VERDE

Juni 2016
 
TRICKSTER-P
 
MESH

Mai 2016
 
Bufo Makmal
 
ULTRA / Wind          α=f/m
 
JOHANNA HEUSSER / NATALIA LOPEZ TOLEDANO / LUKAS HOFMANN / GIULIANO GUERRINI / MIRIAM CORETTA SCHULTE / SOPHIE CAMILLE BRUNNER / JONAS MARIA DROSTE

April 2016
 
MESH
 
Henrike Iglesias
 
CIE GILLES JOBIN
 
Musikschule Birsfelden
 
Die Rabtaldirndln
 
Volksbühne Basel

März 2016
 
Bufo Makmal / Diane Gemsch / Cie Ioannis Mandafounis / SOOM Project / UNPLUSH
 
Anna Papst

Februar 2016
 
STATT-THEATER
 
Volksbühne Basel

Januar 2016
 
 
MESH
 
VOLKSBÜHNE BASEL

Dezember 2015
 
INEZ “for my friends” CD release!
 
Theater Marie
 
Volksbühne Basel
 
Skart
 
Die Rabtaldirndln
 
Die Rabtaldirndln

November 2015
 
Volksbühne Basel
 
Rebecca Weingartner
 
Alessandro Schiattarella
 
Volksbühne Basel
 
vorschlag:hammer & yuri500
 
Konzert

Oktober 2015
 
Schauplatz International
 
Destiny's Children
 
Cosima Grand, Mirjam Gurtner, Vanessa Lopez und Sanjugodo
 
Das Kollektiv
 
Jochen Roller & Yuki Kihara

September 2015
 
Firma für Zwischenbereiche
 
MARKUS&MARKUS
 
:OBJECTIVE:SPECTACLE: & L'OUTIL
 
Freier Eintritt
 
Freier Eintritt
 
HAPPY END COMPANY
 

August 2015
 
Beatrice Fleischlin

Juni 2015
 
MESH
 
PIKTOPANOPTIKUM
 
PANAIBRA GABRIEL CANDA
 
URSINA GREUEL
 
IN UND UM DAS ROXY – FREIER EINTRITT
 
DIEGO NDOMBASI
 
STAR BOY COLLECTIVE & AHILAN RATNAMOHAN
 
In und um das ROXY

Mai 2015
 
PRÄSENTIERT VON VOLKSBÜHNE BASEL
 
LÖTSCHER / SCHMIDLI / LÖTSCHER
 
VOLKSBÜHNE BASEL
 
JOCHEN ROLLER
 
STARMACHINE (AND FRIENDS)
 
MARKÉTA KUTTNEROVÁ & MÁRIA JÚDOVÁ
 
COSIMA GRAND & DAVIDE PRUDENTE
 
ANNA DEGEN, EMILIA GIUDICELLI, DAVID SPEISER, KATRÍN GUNNARSDÓTTIR, SYLVESTER THAMASANQA MAJELA
 
CAPRICCIO CHOR

April 2015
 
MAGIC GARDEN
 
AHILAN RATNAMOHAN
 
SAMUEL KOCH / ROBERT LANG
 
KÜNSTLERGESPRÄCH MIT THE VACUUM CLEANER - EINTRITT FREI!
 
TIM ETCHELLS
 
THE VACUUM CLEANER
 
VOLKSBÜHNE BASEL

März 2015
 
KRIESE/STOCK/WALTHER FÜR NEUE DRINGLICHKEIT
 
MUSIKSCHULE BIRSFELDEN
 
THEATER HORA – STIFTUNG ZÜRIWERK
 
PENG! PALAST
 
VOLKSBÜHNE BASEL
 
JOSHUA MONTEN

Februar 2015
 
VOLKSBÜHNE BASEL 
 
DITTRICH FRYDETZKI / DREIT/FLEGEL / FROELICHER / GRIEF / WORPENBERG
 
VOLKSBÜHNE BASEL
 
CIE PHILIPPE SAIRE

Januar 2015
 
VORSCHLAG:HAMMER
 
KIRIAKOS HADJIIOANNOU 
 
Open Air-Fondueplausch mit Serafyn (CH)

Dezember 2014
 
1981 (FIN) & Skizophrenia (JAP)
 
INEZproject (CH)
 
BUFO MAKMAL
 
Killer Boogie (I)
 
LUMPENBRÜDER
 
PULP.NOIR

November 2014
 
Henrike Iglesias
 
Alessandro Schiattarella / Bodies anonymousInes Kiefer & Melina Toelle / Utz Nielsen Duo (UND)
 
Rummelsnuff
 
MACHINA EX CO-PRODUKTION
 
VOLKSBÜHNE BASEL CO-PRODUKTION

Oktober 2014
 
SEBASTIAN KRÄHENBÜHL UND LUKAS BANGERTER
 
MOTIMARU

September 2014
 
NIC LLOYD
 
ÖFFENTLICHES PROFI-TRAINING
 
KURZER PROZESS
 
ANTONIA BAEHR / DEUTSCHLAND
 
Amir Reza Koohestani & Mehr Theatre Group / IRAN

August 2014
 
Miet Warlop & CAMPO / BELGIEN

Juni 2014
 
Morphologisches Institut
 
Theater Marie
 
Anne Haug und Melanie Schmidli
 
Magic Garden
 
prost x zeit

Mai 2014
 
Corinne Maier
 
Capriccio Chor
 
Philippe Quesne / Vivarium Studio
 
Pergoletti / Schmocker
 
Cathy Sharp Dance Ensemble

April 2014
 
 
Pädagogische Hochschule FHNW
 
Jurczok 1001
 
Statt-Theater

März 2014
 
Zic, Schütz, Ulbricht & Brunner
 
Markus&Markus

Februar 2014
 
Jochen Roller DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
 
Aljoscha Begrich
 
Weingartner / LABOR-collective / Ramer / Kuttnerová
 
T42 Dance Projects CO-PRODUKTION

Januar 2014
 
Les Etoiles Bern CO-PRODUKTION
 
MUSIKSCHULE BIRSFELDEN
 
MUSIKSCHULE BIRSFELDEN
 
KIRIAKOS HADJIIOANNOU

Dezember 2013
 
Christian Zehnder und Gregor Hilbe
 
Georg Schramm
 
vorschlag:hammer
 
Mike Müller, Tobi Müller und Rafael Sanchez

November 2013
 
Melanie Schmidli
 
Anna Röthlisberger Co.
 
Sasa BoZic und Petra Hrascanec CULTURESCAPES
 
Petra Zanki CULTURESCAPES

Oktober 2013
 
Ivna Zic & Lea Letzel und Natasa Rajkovic CULTURESCAPES
 
Mala Kline CULTURESCAPES