LES REINES PROCHAINES
«DINGS» 

Ein kriminal-philosophisches-cinemathographisches Singspiel 

Eine Leiche ohne Oberschenkel. Ein verdächtiges Wurstbrot. Drei Verdächtige: die Witwe, die Köchin, der Gärtner. Die Witwe verschwindet, der Gärtner auch, dafür taucht Dings auf: Ein Fall für Les Reines Prochaines! 

Michèle Fuchs, Fränzi Madörin, Muda Mathis und Sus Zwick, verstärkt durch die ehemaligen Reines-Mitglieder Barbara Naegelin und Sibylle Hauert und den Schlagzeuger David Kerman, bringen zusammen mit Nathalie Percillier ein Kriminalstück mit musikalischen, filmischen und performativen Mittel auf die Bühne. 

Dem Film liegt eine stringente Geschichte, ein klassischer Kriminalplot zu Grunde. Die Erzählung wird auf ihre reine Mechanik reduziert und dient als (Knochen-)Gerüst für die opulente Lyrik und Musik der Performance. Die Songs, Rezitate, Sprachimprovisationen, Körper/Gestengedichte und Tänze sind das Fleisch der Aufführung. Die Lieder bewegen sich auf einer Metaebene und werfen philosophische Fragen auf zu: Identität, Liebe und Hass, Geld, Arbeit, Gedächtnis, Schweigen, dem vortäuschen falscher Gefühle, dem Nichts und dem Häkeln.         

Doch wer ist Dings?

 

Besetzung

Pathologin/Witwe: Michèle Fuchs, Vox/Euphonium/Trompete, Profilerin: Fränzi Madörin Vox/Bass/Handorgel/Gitarre, Kommissarin: Muda Mathis Vox/Klarinette/Piano, Kommissarin: Sus Zwick Vox/Saxophon, Köchin: Sibylle Hauert Vox/Bass/Gitarre, Reporterin/Babsy Banking: Barbara Naegelin Vox/Piano/Gitarre und David Kerman am Schlagzeug

Les Reines Prochaines, Musik und Texte, Soundmix: Anna Weisse, Licht: Roli Frei, Grafik: Jan Voellmy

Film: Buch/Regie/Kamera: Nathalie Percillier, Schnitt: Lily Besilly, Szenenbild: Brigitte Schlögel, Titel: Iris B. Baumann, weitere Darstellerinnen, Gärtner: Brigitte Schlögel, Passantinnen: Nathalie Percillier und Lily Besilly und DINGS  Erfunden von Louis Zoller Erschaffen von Brigitte Schlögel

 

Unterstützt von: Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Kulturstiftung des Kanton Thurgau, Alfred Richterich Stiftung, Fondation Nestlé pour l'Art, Ernst Göhner Stiftung