Kunst im Foyer
Ausstellungen
Im Foyer des Roxy finden regelmässig mindestens zwei Ausstellungen pro Halbjahr statt. In der Vergangenheit konnten immer wieder aufstrebende und renommierte Künstler für die Ausstellungen gewonnen werden. Für mehr Information wenden Sie sich bitte an buero@theater-roxy.ch. Die Ausstellungen werden in lokalen und überregionalen Medien wahrgenommen.
2011
Gina Folly|Ronni Fueglister|Martin Stoecklin - «this is no layout yet, it's just laid out (in black and white)»
Der Boden des Eingangsbereichs des Theater Roxy wird randabfallend mit einem schwarz-weissen geometrischen Bild bespielt. Das Trio wagt eine op-artistische Intervention im Roxy Foyer und knüpft so an den Epitaph von TA Straub an, der an derselben Stelle bereits eine räumliche Intervention installierte. Ausgangslage für die Installation ist ein Bildarchiv mit Dingen, Tieren, Werken, Personen die formal und/oder konzeptionell Schwarz/Weiss sind.
Ariane Andereggen - «The Authentic Uniform of True Blue Second Art World»
Myself as Protest-Artist. Zeichnerische Empörung über Arbeitsbedingungen in Xiantang (City Of Jeans), blau gefärbte Ratten, globale Arbeitsmigranten und zensurierte Flussläufe auf Google. Die Frage dabei ist, soll man jetzt politische Kunst machen oder soll man Kunst politisch machen und was genau ist der Unterschied? Das Videomaterial besteht aus mühsam geklauten Jeans-Bearbeitungsmethoden-YouToubefilmchen, die eher unfreiwillig dafür eindrücklich die beschissenen Arbeitsplätze dokumentieren. Die separate Tonspur klingt laut, fortschrittlich und falsch. Der Ausstellungsraum wird nicht als White Cube benutzt, sondern als Statement. Es kann nicht sein das Menschen für solche Jobs auch noch dankbar sein müssen!
Thomas Straub - 90〫Epitaph. der Karlsruher Künstler stellte bereits während der Regionale in Basel aus. Im Roxy präsentiert er eine Foyer-Installation, die er vor Ort einrichten wird.
Martina Weber - wie in den Arbeiten von Kerstin Pieroth handeln Martina Webers Arbeiten vom Reisen. Vom übereinanderschichten der Eindrücke. Für die Ausstellung im Roxy entwickelt Martina Weber eine ortspezifische Installation und präsentiert in einer Retrospektive verschiedene Arbeiten erstmals in Basel.
2010
Ausstellungsraum Nikolas - an off space dedicated to the aesthetics of Christmas. Tabea Martin und Matthias Mooij beauftragten Manuel Scheiwiller einen temporäreren off space im Roxy Foyer einzurichten.
Bandeng - ein Projekt über China. Für Ihre Ausstellung verwandeln Ming Ming und Daniel Usbeck das Roxy Foyer in einem multimedialen Ort der Begegnung mit chinesischer Alltagskultur. Hochzeitsfotos aus den 1950er Jahren gibt es neben einem kostenlosen MP3 mit den Klängen Shanghais - ein give-away im Audio-Format, das sie nach Hause begleitet. Ausserdem installieren sie Bandeng-Hocker und chinesische Elektrikerschuhe.
Rä di Martino - Rambo in Love. Rä di Martino stellt im Roxy zwei Videoarbeiten aus: ihren berühmten Rambo-Stummfilm und ihr erstes Sing-A-Long Video aus. Die Künstlerin war vor dem Roxy bereits regelmässig auf der Liste, Art Basel und im PS1 in New York in Ausstellungen vertreten.
Tobias Rosenberger - Theatermaschinen||Theatermodelle. Tobias Rosenberger studierte "Angewandte Theaterwissenschaften" in Giessen. Neben szenischen Projekten realisierte er Installationen für die dt. und franz. Botschaft in Sana'a, das Goethe Institut in Barcelona und Franken Architekten. Er ist dreimaliger Teilnehmer der Luminale Frankfurt und zeigte seine Arbeiten u.a. in Lyon, Kopenhagen, Liverpool, Katowice, Mexico-Stadt, Osnabrück und Esslingen/Neckar. Für seine Arbeiten an der Schnittstelle von Theater, Medienkunst und Installation wurde Rosenberger mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einem Projektstipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, dem Mexiko-Stipendium für dt. Medienkünstler (Centro Multimedia del Centro Nacional de las Artes, Werkleitz Zentrum für Medienkunst, Goethe Institut), sowie dem Esslinger Bahnwärter Bildende Kunst 2009.
Cornelia Huber & Heinz Gubler - Anders Landen. Videotaped. Ein transdisziplinäres Projekt rund um das Thema Sehnsucht. In leerstehenden Räumlichkeiten des Zollfreilagers im Dreispitzareal in Basel werden mit bildnerischen, theatralen, performativen, tänzerischen und musikalischen Mitteln verschiedene Mikrokosmen inszeniert, die von unterschiedlichen Seiten das Prinzip "Sehnsucht" ausleuchten. Jedem Raum ist ein Aspekt des Themas zugeordnet, das auf verschiedenen Ebenen umgesetzt wird. Die Besucher/innen können sich nach einem gemeinsamen Beginn individuell durch die Installationen bewegen und entscheiden selbst, wie lange sie sich in den jeweiligen Räumen aufhalten wollen. Sie tauchen in verschiedene Wirklichkeiten ein, bewegen sich durch die begehbaren Installationen und finden am Ende zu einem Schlussbild zusammen, das die erlebten Geschichten zusammenführt und in ein gemeinsames Fest mündet. An der Bar kann man sich erfrischen oder sich erholen von den vielen Eindrücken. Heinz Gubler dokumentierte die Arbeit auf Video; der so entstandene Film wurde im Roxy Foyer präsentiert.
2009
Sybille Völkin arbeitete für ihre Ausstellung mit Fotografien aus polnischen Bergwerken. Sie stellte ihre Bilder in unterschiedlichen Formaten bis hin zur Fototapete aus und ermöglichte dadurch eine völlig neue Raumwahrnehmung im Roxy.
Hörbalkon
Auf dem Hörbalkon erwartet Sie ein Archiv aktueller belletristischer und kulturwissenschaftlicher Texte. Das Archiv ist an Vorstellungstagen geöffnet; alternativ können Sie auch unter buero@theater-roxy.ch eine Termin vereinbaren.
Archiv
- Paul Chan The Spitit of Recession – lecture in englischer Sprache, ca. 50 Minuten
- Hans Platzgummer Etwa 90 Grad – Hörspiel, ca. 55 Minuten
- Sabina Becker Feministische Literaturwissenschaft, ca. 80 Minuten
- Rotozaza - Wondermart Tryout - ein Audiospaziergang durch aktuelle Supermarktarchitektur, ca 15 Minuten
- Susan Sontag The Aesthetics of Silence, ca 75 Minuten